Episode 23: Sakramente, Sklavenbefreiung und sechs Hühner

Shownotes

In dieser Folge von Unter Heiden sprechen Justus Geilhufe und Nina Heereman zunächst über das, was in den vergangenen Wochen bei ihnen geschehen ist. Nina berichtet von ihrer Reise nach Marokko und vom Besuch bei den Trinitariern. Der Orden entstand im Mittelalter mit der Berufung, Sklaven zu befreien, notfalls sogar, indem Ordensleute sich selbst anstelle der Gefangenen in die Sklaverei gaben. Heute widmen sich die Trinitarier in Marokko unter anderem Migranten, Studierenden, Frauen in Not und Menschen, die unter moderner Sklaverei, Armut und Ausbeutung leiden.

Justus erzählt von der Geburt seiner Tochter Feline, von einer Konfirmation am Tag danach und von einem ungewöhnlichen Geschenk: sechs lebendige Seidenhühner für den Pfarrhof. Von dort aus führt das Gespräch zum neuen thematischen Schwerpunkt: den Sakramenten. Nina und Justus sprechen über Taufe, Abendmahl beziehungsweise Eucharistie, Firmung, Beichte, Krankensalbung, Priesterweihe, Ehe und über die Unterschiede zwischen katholischem und lutherischem Verständnis. Dabei geht es auch um das Diakonat, den Dienst an Armen und Kranken und die Frage, wie Christen heute konkret Nächstenliebe leben können.


Die Hosts
Dr. Nina-Sophie Heereman
Dr. Nina-Sophie Heereman ist Bibeltheologin und Lehrerin der Heiligen Schrift. Nach einer juristischen Ausbildung führte sie ihr geistlicher Weg in die Theologie, die sie in Rom, Jerusalem und Freiburg studierte. Sie lehrte unter anderem in Paris und Rom und widmet ihr Leben der Auslegung und Vermittlung des Wortes Gottes. Ihr besonderes Anliegen ist es, die Schätze der Heiligen Schrift für Kirche, Glauben und Verkündigung fruchtbar zu machen.


Dr. Justus Geilhufe
Justus Geilhufe ist Theologe, Pfarrer, Buchautor, Podcaster und eine prägnante Stimme aus Ostdeutschland. Geboren 1990 in Sachsen, studierte und promovierte er in Deutschland, Schottland, Italien und den USA. Heute lebt er mit seiner Familie in Großschirma und ist Pfarrer am Dom Freiberg. Mit seinem Begriff der Ostdolce Vita wirbt er für eine Haltung, in der Schönheit, Sinn und Gemeinschaft nicht anderswo gesucht, sondern vor Ort gelebt werden.
Hier geht es zu Justus Geilfhufes Instagram-Account.


Die Bücher von Justus Geilhufe
Die atheistische Gesellschaft und ihre Kirche
Gott und die Schönheit
Gott und die Wahrheit: Erfahrungen in der atheistischen Gesellschaft


Publikationen von Nina-Sophie Heereman
Behold King Solomon on the Day of His Wedding
Athirst for the Spirit: Biblical Wisdom for Desert Times


Youtube-Channel von Dr. Nina-Sophie Heereman
Mehr von Dr. Nina-Sophie Heereman gibt es auf YouTube bei Mini-Catech.

Transkript anzeigen

00:00:01: Unterheiden, der Podcast über den christlichen Glauben in einer atheistischen

00:00:08: Welt

00:00:11: mit Nina Herremann und Justus Geilhoof.

00:00:17: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von unter heiden!

00:00:21: Nina Herrermann ist in Deutschland und ich auch und das bedeutet dass wir einfach zur gleichen Uhrzeit hier miteinander, also zur gleichen Ortzeit miteinander verbunden sind wie das kommt und was sie vorher gemacht hat.

00:00:36: Das hören wir gleich genauso was bei mir los war.

00:00:39: herzlich willkommen.

00:00:40: schön dass ihr und Sie wieder eingeschaltet haben.

00:00:44: Wir haben gerade von unserem Host die aktuellen Streaming- und Download Zahlen bekommen Und wir haben beide gerade gestaunt Wie viele das sind?

00:00:55: Wie viele so regelmäßig und so treu hören, ganz offensichtlich weiterempfehlen.

00:01:02: Dafür sind wir sehr dankbar.

00:01:04: Wir sind dankbar, dass wir uns treffen können und miteinander etwas auslegen, verstehen, besprechen können von dem was Gott in diese Welt gebracht hat und mit uns vorhatt.

00:01:16: Heute geht es ... Wenn vor zwei Wochen, ich musste gerade rechnen der Trinitatessontag war sowohl in der katholischen Kirche als auch in der lutterischen Tradition um den Beginn dieser Zeit, die im Zeichen dieses Sonntages steht und wir haben uns überlegt dass vielleicht wir jetzt nach diesen vielen Folgen über das Leben im Geist was vielleicht auch ein bisschen luftig im wahrsten Sinne des Wortes gewesen sein könnte etwas handfest und konkreter werden und uns vielleicht in dieser und möglicherweise in den kommenden folgen mit den Sakramenten beschäftigen wollen.

00:01:51: Dazu später oder gleich mehr.

00:01:54: Jetzt ein kurzes Update von uns beiden, wie die letzten Wochen waren.

00:02:01: Frau Herrmann fangen Sie mal an!

00:02:02: Sie sind in der alten Heimat?

00:02:05: Ja also sie haben ja eigentlich viel spannenderer Nachricht aber behalten wir das gute bis zum Letzten.

00:02:12: Ich bin am zehnten Mai hatten wir... Wie nennt man das?

00:02:16: Graduation Commencement Also Ende des akademischen Jahres Und dann bin ich am nächsten Tag in den Flieger gestiegen und nach Deutschland flogen aber auch sofort umgestiegen.

00:02:27: Denn ein Freund von mir, wir waren Freunde der Jugend zu unseren Partyzeiten und dann hat er eine Berufung gehabt, Priester zu werden – nicht nur Priester sondern Ordnismann!

00:02:39: Das war für mich damals irgendwie wirklich out of this world weil es war noch keiner aus meiner... aus meinem Sumpf sozusagen, Priester geworden und der hat mir das damals auf einer Party in München erzählt.

00:02:53: Das hat mich ganz tief getroffen und ich glaube auch ganz viel mit meiner eigenen Berufung dann zusammen bewirkt weil ich plötzlich in dem was er mir erzählt hat mich so selber wiedererkannt habe und so.

00:03:04: Der ist Trinitarier geworden.

00:03:06: Das ist ein Orden, der ist noch älter als die Dominikaner und die Franziskane im Mittelalter gegründet.

00:03:12: Ja!

00:03:13: Und deren Berufungen war es im Mittelalter, Sklaven zu befreien.

00:03:18: Das heißt die haben sich selbst zum ersten Mal versucht Geld zu sammeln um Sklafen frei zu kaufen.

00:03:24: aber wenn das nicht funktioniert hat dann haben sie sich selbst in die Sklaverei gegeben also quasi die Sklave freigekauft indem Sie sich selbst der Sklaverei übergeben haben.

00:03:34: und das ist ja wirklich ein unfassbar inkarnierte Weise das nachzuahmen, was Christus getan hat.

00:03:41: Dass er der keine Sünde kannte für uns zur Sünde wurde damit wir Gerechtigkeit Gottes wurden also dass er sich selbst in diese Gefangenschaft des Satans eigentlich im Gethemeni gegeben hat in den Tod an unserer Stelle damit wir leiden können.

00:03:56: und das ist die Urberufung der Trinitarie.

00:03:59: so sind sie geboren und dann über Jahrhunderte gab es ja ganz viele Formen von Sklaverei

00:04:06: Das heißt, in die muslimische Sklavenhaltung?

00:04:12: Genau.

00:04:13: Die Muslime sind ja oft der Ordnisse in Spanien gegründet worden oder vielleicht auch in Südfrankreichs habe ich jetzt vergessen aber da mit zwei Spanier noch muslimisch besetzt und viele christliche Kinder geraubt oder alles möglich hier und haben die dann in Afrika auf dem Sklavenmarkt verkauft.

00:04:32: Und eben, da sind die Trinitarier darunter und haben sie entweder freigekauft oder sich selbst in die Sklaverei begeben?

00:04:37: Ja!

00:04:38: Und jetzt in der Moderne ist es natürlich... Jetzt versuchen Sie sich mit modernem Sklafenhandel entgegenzuwirken.

00:04:47: Dieser Freund von mir zum Beispiel, der war zwar sehr lange in Spanien im Malagas stationiert sich dort vor allen Dingen um Gefangene gekümmert.

00:04:58: Und also Menschen, die auf der Straße sind und von modernen... Also auch von Drogenversklaft sind.

00:05:06: und so hat aber tatsächlich auch im Sudan bis der Sudan die Christin herausgeschmissen hat.

00:05:13: Aber er hat eine Zeit lang im Sudan richtig Kinder aus der Sklaverei frei gekauft und dann diese Kinder in einen hatten die Trinitaria so ein großes Areal, wo sie dann diese befreiten Kinder hingebracht haben und den lesen und schreiben beigebracht haben oder halt denen da möglich haben zu leben.

00:05:31: Also... Und im Augenblick ist er jetzt in Marokko und da habe ich ihn besucht und da gibt es So gut wie gar keine lokalen Christen.

00:05:42: Es gibt aber viele Migranten natürlich, die irgendwo in der Schwarzen, also Sub-Sahara loslaufen und dann im Marokko landen und denken da könnte man in den Boot steigen oder nach Europa fahren und dann finden sie raus.

00:05:54: so einfach ist das gar nicht.

00:05:56: Und die leben da meistens... Also der Stadt wo wir waren Al-Hosema, da leben die auf der Straße.

00:06:03: Gott sei Dank war relativ gutes Wetter, Leben da vom Betteln.

00:06:06: Und viele sind Christen und kommen dann bei ihm am Sonntag in die Heilige Messe.

00:06:10: Und ... Viele Studenten, das Ganzspann.

00:06:12: der König von Marokko glaubt an die Zukunft Afrikas, versucht diesen Brain zu verhindern nicht?

00:06:20: Also dass die Intelligenten alle nach Europa abwandern.

00:06:23: Deswegen gibt er ... Wie nennt man das?

00:06:26: Stipendien für ... Jugendliche aus ganz Afrika, dass sie in Marokko, wo sie relativ gute Schulen haben studieren können.

00:06:33: Und viele von diesen Studenten ... In diesem Fall jetzt waren Christen aus Mali und Côte d'Ivoire und solchen Ländern.

00:06:41: Ja?

00:06:42: Die kommen dann am Sonntag bei den Patres in die Messe.

00:06:46: Dann kümmern Sie sich um vulnerable, also verletzliche muslimische Frauen.

00:06:52: Weil um die kümmert sich halt ... Also viele, die von ihren Männern missbraucht oder geschlagen werden.

00:06:59: Oder die keinen Mann mehr haben?

00:07:01: Dann sitzt man eigentlich auf der Straße ohne Ausbildung und die haben natürlich keine Ausbildung!

00:07:05: Oder wenn man unehrlich ein Kind bekommt dann wird das Kind nichtmals vom Staat anerkannt und bekommt kein Pass.

00:07:12: Da gibt es einfach wirklich viele Frauen, die sehr, sehr verletzlich sind.

00:07:17: Und da haben sie jetzt so eine Sache aufgebaut wo sie diesen Frauenhandwerk beibringen und denen ermöglichen, dass sie weben und sticken und stricken und alles Mögliche.

00:07:27: Und diese Sachen dann verkaufen so, dass die auch selber einen Einkommen haben und Würde bekommen und auch Gemeinschaft untereinander haben.

00:07:35: Also es war ein ganz berührender Besuch also wirklich sehr beeindruckend zu...

00:07:39: ...und das ist eine Kommunität von wie viele Ordensleut- also wie viel Ordensblöds?

00:07:44: Ganz wenigen!

00:07:46: Die Naturität, drei Patres.

00:07:48: Ein Spanier, ein Deutscher und einer aus Gabon.

00:07:55: Das war auch so beeindruckend zu sehen!

00:07:56: Also das sind ja drei sehr unterschiedliche Kulturen nicht?

00:08:00: Einer aus Gabón und der Spanien mit seinem ganzen spanischen Temperament und mein Freund hat natürlich auch ein ziemlich spanisches Temperament mittlerweile.

00:08:06: aber es war so schön zu sehen wie drei Menschen aus einer vollkommen verschiedenen unterschiedlichen Kultur so geeint durch den gleichen Glauben In einer Gemeinschaft zusammen sind, wie der Vater oder Sohn unter Heilige Geist.

00:08:20: Oh, das ist ja toll!

00:08:21: Da waren sie eine Woche.

00:08:23: Ich bin mit einer Freundin zusammen hin und wir durften da im Kloster wohnen.

00:08:26: Und genau, war in der eine Woche, es kam viel länger vor ... Ja?

00:08:32: Man geht halt nicht unberührt wieder weg, gell?

00:08:35: Wenn man das Elend der Menschen so sieht... Ich hab natürlich auch ein ganz andere Einstellung zu Migranten bekommen, weil man die ... Also zum Beispiel, da war ein Mädchen mit der ich gesprochen habe.

00:08:47: Die ist in Ruanda geboren aber in Cameroon groß geworden und da ging es ihr wirklich elend.

00:08:54: und dann hat sie beschlossen Sie müsste gucken dass sie ihr Glück im Norden sucht und ist zu Fuß von Cameroun nach Algerien gelaufen.

00:09:02: Dort hat man ihr gesagt sie würde einen Job im Restaurant bekommen.

00:09:06: In Wirklichkeit wurde sie in die Prostitution verkauft.

00:09:10: Und dann hat sie gesagt, die Frauen, die sich gewährt haben sind sofort umgebracht worden.

00:09:14: Sie hat aufgehört, sich zu wehren.

00:09:16: Sie hatte laut der Messe ein Stich hier in ihren Gliedmaßen aus den Versuchen sich zu Wehren und dann ist sie schwanger geworden.

00:09:25: Dann ist sie mit dem Kind aus dem zweiten Stock einfach runter gesprungen und geflüchtet und ist zur Fuß von Algerien nach Marokko gelaufen.

00:09:37: Scheinbar wissen diese ganzen Menschen, die Flüchtlinge, diese Migranten haben so Apps.

00:09:42: Wo sie untereinander genau wissen wo man hingehen soll.

00:09:45: und man weiß überall du musst gucken dass du Christen findest und sie informieren sich gegenseitig egal ob man Moslem oder Christ ist, wo die Christen sind weil die Wissen die helfen.

00:09:54: Und so ist die.

00:09:55: also.

00:09:55: die war eh Christian die ist dann bei dem Patrus gelandet und jetzt an Ostern ist dieses zwangsvergewaltigte Kind getauft worden.

00:10:03: und wie hat sie das Kind genannt?

00:10:05: Blessed!

00:10:06: gesegnet.

00:10:08: Also das war nicht, wenn man so eine Frau gegenüber sitzt dann kriegt man halt ein ganz anderes Gespür für das was die Migranten leiden.

00:10:20: Ja und es gibt ja dieses Wort des Eurozentrismus was glaube ich eigentlich nur meint dass Jeder ja eigentlich immer nur das vor Augen hat, was er kennt und was ihm am nächsten ist.

00:10:38: Und ich habe auch gemerkt durch meine... Also das ist ganz vielfältig!

00:10:44: In München hatte die Jesuitenkommunität, in der ich sogar mal kurz gewohnt hatte ein Kirchenasyl.

00:10:52: Und da habe ich immer, glaube ich, die Woche dann Deutschunterricht gegeben und das war eine afghanische Familie.

00:11:02: Also überhaupt erst mal zu verstehen... Das ist ja zum Beispiel relativ selten dass eine Familie also das Vater Mutter und zwei Kinder zusammen fliehen.

00:11:14: Das war zum Beispiel schon so irre zu hören und zu verstehen, wie dieses Land funktioniert.

00:11:23: Warum Menschen?

00:11:26: Warum Menschen sagen es geht eigentlich nicht mehr.

00:11:29: oder wenn aus unserem Leben noch etwas werden soll, dann müssen wir so etwas jetzt machen.

00:11:35: Das ist schon eindrücklich und bis dahin dass selbst über die eigenen Glaubensgeschwister man stellenweise so wenig weiß.

00:11:44: das letzte Schicksal was ich so länger begleitet habe war ein syrischer Katholik den ich kennengelernt habe.

00:11:55: Das ist wirklich das Wunderschöne an unserem Glauben und jetzt muss ich vorsichtig sein, aber sozusagen an der Kirche oder an unseren Gemeinden.

00:12:08: An der

00:12:08: Sendung Jesu?

00:12:09: Ja!

00:12:09: Ich habe diesen syrischen Katholiken kennengelernt... Jetzt muss ich noch mal überlegen wie das war.

00:12:16: Mir schrieb aus Rom ein Jesuit der mit einem Jesuiten, mit dem ich in München zusammen studiert habe lange Zeit gemeinsam ausgesendet war und die einen gemeinsamen enger befreundeten Mitbruder eben in Aleppo hatten.

00:12:43: Und eben von... also mich seit zehn, elf Jahren kannten.

00:12:49: Dieser Mitbruder in Aleppo sagte, ihr könnt mir, der du Kontakte nach Deutschland hast schnell und unkompliziert helfen.

00:13:01: Einer meiner Mitarbeiter bei uns in der christlichen Schule oder in dem christlichen Zentrum was wir in Alepo als Jesuiten hatten immer mitgeholfen hat.

00:13:12: Der hat es bis nach Deutschland geschafft und der ist jetzt in einer kleinen Stadt, ich weiß nicht ob ihr die kennt, googelt das mal Freiberg in Sachsen!

00:13:24: Und dann schrieb mir dieser letzten Endes ehemaliger Kommilitone und sagte du bist doch der Pfarrer in der Domgemeinde in Freibergg Kann ich dir mal ... Der hat eine Nummer, und dann funktionierte das über WhatsApp.

00:13:41: Und dann hab' ich eben Toni kennengelernt.

00:13:44: Und mit Toni zum ersten Mal eigentlich bin ich in diese Welt mal abgetaucht dieser Christen aus dem Nahen Osten was man sich ja entweder vollkommen grauenhaft vorstellt oder irgendwie es vollkommen romantisiert.

00:14:04: Also, da ist so ganz viel dazwischen.

00:14:08: Und dann hab ich auch ... Man is ja manchmal so ganz naiv und hab irgendwann gefragt, woher kommt der Name Tony?

00:14:16: Weil bei uns ... Da ist man natürlich auch geprägt von seiner eigenen Lebenswelt.

00:14:24: Bei uns heißen viele Tony in Ostdeutschland weil lange Zeit durch diese Nähe zu Russland englische Namen einfach cool waren.

00:14:33: Oder Mario Mirco, so italienische Namen einfach so exotische Namen mann gewählt hat für seine Kinder und deswegen heißen bei uns Leute Toni.

00:14:43: Warum aus der Nähe zu Russland?

00:14:44: Um sich da Abstand zu schaffen oder

00:14:46: warum?

00:14:46: Na ich glaube ja.

00:14:47: also ich glaube es gab dann schon in den siebziger und achtziger Jahren schon auch eine Frustration über diese Lebensverhältnisse hier und dann war natürlich irgendwie der Westen das coole.

00:14:59: Ach interessant!

00:15:00: Und deswegen heißen bei uns ganz viele Mandy.

00:15:03: Das sind ja diese ... das ist auch das blöde Klischee von uns, aber deswegen heißt es ganz viele Cindy, Mandy, Sydney oder eben solche südeuropäischen Namen wie ich gerade gesagt hatte weil man eben der Ausdruck auch von so einer Sehnsucht nach dem was dahinter der Mauer ist.

00:15:23: und dann hab ich natürlich irgendwann gefragt warum heißen?

00:15:26: Du eigentlich, Tony.

00:15:28: Und das sagt der Heiliger Antonius und ich so ... Ja natürlich!

00:15:32: Klar.

00:15:34: Natürlich benennen syrische Katholiken ihre Kinder nach Heiligen.

00:15:39: Und dass war also...

00:15:40: Der nutzige Weise, jetzt will ich gerade überhaupt nicht am Tag nach unserem, wenn das hier veröffentlicht wird?

00:15:48: Es war wahrscheinlich der twelfte Juni oder?

00:15:50: Nächsten Tag ist der Heilig Antonius.

00:15:53: Das wissen Sie aus dem Kopf

00:15:57: Das weiß jeder Katholik, das ist so ein beliebter Heiliger.

00:16:02: Aber ich weiß es auch deshalb aus dem Kopf weil ich letztes Jahr am thirteenth Juni in Jerusalem war und das war der Tag wo die Israelis den Iran angegriffen haben.

00:16:14: Wir hatten uns, ein Freund von mir hatte da seinen Namestag.

00:16:16: Er heißt Antonius und ich hatte wir vorgenommen ihn zum Essen einzuladen.

00:16:19: Hatte mich schon so gefreut dass wir mal in den Restaurant gehen und nicht immer nur die Fahrlöffel vom Kloster essen.

00:16:24: Und stehen morgens auf.

00:16:25: oder sagt er mir ist nix mit Restaurant es ist wie... Es ist ein kompletter Shutdown keiner darf vor die Haustür gehen.

00:16:32: und das ist was für mich neu war.

00:16:34: der heilige Antonius ist der Patron.

00:16:36: denkt man ja nicht von der Kuss vom Patriarchat in Jerusalem würde man ja denken es wäre der heile Franziskus aber es ist der heiler Antonius.

00:16:44: Also der ist wirklich super beliebt im Nahen Osten.

00:16:47: Ja, aber auch das war jetzt wieder so ein Moment wo ihr liebe Hörer und sie sehr gerne den Podcast weiter empfehlen können.

00:16:55: Allein wegen dieser Sätze wie der jetzt gerade gefallen ist, dass kann man natürlich auch wenn man noch so ein bisschen blank ist beispielsweise als Katholik fantastisch sich mitnehmen.

00:17:06: Und dann also das kann man sicher merken Dreizehnte Juni die heilige Antonius und dann eben aber den Herremann Satz noch hinterher Dreizehnter Juni Heiliger Antonius Katholik.

00:17:18: Und dann natürlich die anderen Katholiken, die das selbstverständlich nicht wissen, so ein bisschen kitzeln... Also auch dafür lohnt dieser Podcast sehr!

00:17:30: Ich kann mit exotischen Reisezielen oder so nicht dienen aber wir haben

00:17:41: eine

00:17:42: spannende Zeit.

00:17:43: vor drei Ja, fast genau drei Wochen ist unsere Tochter Felina auf die Welt gekommen.

00:17:53: Ist zwei Wochen zu früh gekommen aber dann irgendwie doch genau richtig und für mich war es natürlich wahnsinnig spannend.

00:18:02: Die Geburt kündigte sich so Freitagabend an wurde dann fast schon wieder abgeblasen und am Samstag ging es dann aber doch los.

00:18:18: Ich hatte Sonntagmorgen, ich habe ja drei Gemeinden gerade und ich hatte am Sonntagnorgen die zweite von drei Konfirmationen Und war natürlich dann am Samstagabend gespannt, wie ein Flitze bogen.

00:18:30: Ich hatte natürlich meinen Anzug und Talar-Predigtagende alles eingepackt und war aber trotzdem sehr gespannt, werde ich morgen früh in dieser Kirche stehen können?

00:18:42: Wunder!

00:18:43: Es hat alles geklappt und ich habe sehr müde ... Aber natürlich sehr glücklich in der Kirche gestanden Tolle Konfirmationen gefeiert, diese Gemeinde hat seit ganz langer Zeit keinen Pfarrer und macht alles selber.

00:18:57: Und manchmal sind das fast die schönsten und besten Gemeinden weil dort alles aus dem Herzen kommt und diese Kirchen geschmückt sind der Chor singt und der Kinderchor singet ... Also ja, mein Highlight war dann ich mach den Konformantenunterricht in der Gemeinde schon glaube ich seit vier Jahren oder noch länger Und ich war völlig perplex, als mir nach der Konfirmationshandlung und nach dem Abendmahl, und ich glaube vorm Segen gingen irgendwie die Konferenten auf einmal raus.

00:19:36: Es gab noch ein Grußwort des Kirchenvorstands oder so was.

00:19:40: Auf einmal kamen die sechs Konferendinnen den Mittelgang wieder zurück... ...und die ganze Kirche fing an zu lachen!

00:19:47: Ich sah das nicht und wusste nicht genau, warum wird denn jetzt so gelacht.

00:19:53: Dann kamen die Konferenten um die erste Bankreihe herum in ihren schönen Anzügen und schönen Kleidern ein riesengroßes Seidenhuhn in der Hand.

00:20:08: Also so Riesengroße Hühner, die keine Federn haben sondern eigentlich wie so Fell und sie sehen total irre aus.

00:20:18: Und die brachten dann diese sechs Hühne rein und ich dachte das ist jetzt wie eine Art oder was auch immer.

00:20:25: und dann stellte sich heraus, dass die Kirchgemeinde mir für den Unterricht an diesen sechs Konferenten jetzt als Dankeschön sechs Hühner.

00:20:35: Lebendige Hühne!

00:20:36: Sechs lebendige hühner?

00:20:38: Ja wie toll!

00:20:39: Genau, dann hatte ich innerhalb von vierzehnzig Stunden nicht nur eine Tochter sondern sechs Hüner.

00:20:43: Und sie hatten

00:20:45: doch dieses Drama mit den Hühnen letztes Jahr wo sie

00:20:47: ihr

00:20:48: so... Und Ihre Döne haben sich wahrscheinlich riesig gefreut.

00:20:51: Ja, Hühnerhaltung ist ein permanentes Drama und für die ... Ich glaube wirklich es war so wie einen Wink oder also die Gemeinde konnte natürlich nicht ahnen dass jetzt unser Kind kommt aber die Jungs waren mit der Oma ganz aufgeregt und natürlich nur noch fixiert.

00:21:11: Jetzt fahren wir gleich ins Krankenhaus wenn der Papa von der Kirche zurückkommt.

00:21:18: gab es eben nicht jetzt müssen wir schnell los weil wir wollen die tochter sehen sondern ich dachte Da guckt man hinten ins Auto, macht mal den Karton auf.

00:21:26: Und damit war noch mal wie so ein kurzer ... Die Tochter

00:21:28: vergessen die Schwester!

00:21:29: Ja?

00:21:30: Also wie nochmal eine kurze Ablenkung und noch ein kurzes, wir gehen in den Garten und gucken mal ob die Hühner überhaupt rauskommen oder sich wohlfühlen.

00:21:39: Dann haben wir Hände gewaschen und uns umgezogen und sind ins Krankenhaus.

00:21:44: Dann war das alles irgendwie noch mal lockerer und befreiter.

00:21:48: Es war wirklich ein ganz fantastisches Wochenende.

00:21:53: Seitdem schlafen wir natürlich weniger, aber wir sind doch erstaunt wie man doch drei Kinder haben kann und das Leben weitergeht.

00:22:07: Eigentlich ist es schnell eingespielt Und gut funktioniert.

00:22:12: Dann gibt es ja so unendlich viele Menschen aus Gemeinde und Dorf, die was vorbeibringenden helfen übernehmen... Kinder kriegen ist ein großer Segen nicht nur wegen des Kindes das einem geschenkt wird sondern weil irgendwie das Leben einfach noch mal anders und tiefer und schöner wird.

00:22:34: Wo man jetzt raus hört dass sie noch das Glück haben?

00:22:37: von Dorfstrukturen zu profitieren.

00:22:39: Ja, richtige Dorf-Strukturen.

00:22:40: Was das bedeutet?

00:22:42: Was für ein Segen!

00:22:43: Jetzt habe ich eine völlig praktische Frage – was hätten Sie denn gemacht, wenn das Baby geboren wäre während der Konformation?

00:22:50: Hätten sie irgendjemand dahinschicken

00:22:51: können?

00:22:52: Also wir hatten.

00:22:58: tatsächlich lebt der alte Pfarrer noch in der Gemeinde und ist natürlich in jedem Gottesdienst mit dabei und macht ganz viele Gottesdienste selber.

00:23:11: Und da wäre klar gewesen, wenn früh um acht klar ist das wird jetzt einfach nichts.

00:23:18: Ruf ich ihn an und er packt die Konfirmationsagende ein und ich glaube... Ich weiß gar nicht ob er meine Predigt hätte haben wollen oder ob dann so ein alter Pfarrer sagt, ich kenne zwar die Konferenten nicht.

00:23:37: Aber ich glaube ... Ich weiß was ich sechs Konferentin sagen möchte und der hätte das gemacht!

00:23:46: Und jetzt die zweite Frage?

00:23:47: Ja.

00:23:48: Bitte erklären Sie wie sie auf den Namen gekommen sind.

00:23:50: Der ist ja jetzt kein Adder-Welsname.

00:23:55: Wir haben eine Vieline in unserer Familie.

00:24:00: Das ist eine Kursine meiner Mutter und ich fand diesen Namen schon immer schön.

00:24:06: Er hat natürlich jetzt im Gegensatz zu den beiden Söhnen kein biblischen Bezug, aber er übersetzt die Geachtete, die Geliebte oder auch einfach die Freundinnen.

00:24:20: Ach so, das kommt von Filia.

00:24:22: Genau!

00:24:22: Ja ja und wir haben lange überlegt ob Filine funktioniert mit Filine-Geilhufe?

00:24:29: Und hatten dann irgendwie das Gefühl dass wenn sich das EI doppelt es irgendwie natürlicher klingt.

00:24:34: also Filine Geilhufer... ...und die beiden anderen Namen sind die beiden Großmütter mütterlicherseits.

00:24:41: Also Katharina und Elisabeth.

00:24:42: Filine Katarina Elisabet Geilhufe.

00:24:44: Achso schön!

00:24:46: Ich hatte den Namen noch nie gehört.

00:24:48: Wirklich?!

00:24:50: Nee, noch

00:24:50: nie.

00:24:51: Ja?

00:24:51: Also genau ... Ich kannte den eben von Kindheit an, weil eine liebe Cousine meiner Mutter, die wir ganz oft gesehen haben, Filine hieß.

00:25:01: Ah!

00:25:01: Wow, toll.

00:25:02: Ja und er kommt eben vom Philos, macht Sinn.

00:25:05: Genau.

00:25:06: Ansonsten ist es also tiefer geht's nicht.

00:25:11: Frau Herrermann,

00:25:12: Sie haben ... Ich glaube euch Freunde genannt.

00:25:14: Was genau das Wort?

00:25:15: Frau Herrerman, Sie hatten zwei Brüder.

00:25:18: oder haben sie noch mehr Geschwister?

00:25:20: Vier.

00:25:20: Wir sind sechs und ich hab vier Brüder, die Mädchen rahmen die Brüde.

00:25:25: Also wir sind ... Mädchen.

00:25:27: dann ...

00:25:27: Sie haben mir das schon mal erzählt?

00:25:28: Sind sie ältere oder die Jünger?

00:25:29: Ja,

00:25:30: ich bin die Älteste.

00:25:31: Das hat

00:25:31: die erst geboren.

00:25:33: So ist es!

00:25:34: Ja.

00:25:34: Das ist ja auch eine große Verantwortung.

00:25:38: Nicht wirklich.

00:25:41: Ja, das waren die letzten Wochen bei uns.

00:25:46: Und ich kam ein Stück weit.

00:25:48: Also wir haben uns natürlich ein bisschen gefragt, was machen wir jetzt im Anschluss?

00:25:53: Ich habe das sehr genossen.

00:25:54: Lange Zeit über die Frage nach... also wie gehen wir auf Pfingsten zu und was passiert an Pfingstens?

00:26:01: Was ist der heilige Geist?

00:26:03: Wie lebt man im Heiligen

00:26:04: Geist?!

00:26:06: Danke für die vielen Rückmeldungen, die wir dazu bekommen!

00:26:09: Die Frage war mir, wie knüpft man jetzt an?

00:26:12: Und wir orientieren uns ja eigentlich immer ein Stück weit schon einfach am Kirchenjahr und wenn diese Folge erscheint, ist der Trinitat des Sonntags zwei Wochen schon vorbei.

00:26:22: Wir hatten das in einer der Folgen die vor ungefähr einem Jahr erschienen sind oder im Verlauf zu Beginn des Sommers letzten Jahres da wäre relativ ausführlich darüber geredet in der loterischen Tradition mit dem Trinitat des Sonntag auch die Trinität des Zeit anbricht.

00:26:40: Also, die Zeit wo die liturgische Farbe durchgehend grün ist bis zum Ende des Kirchenjahres.

00:26:49: Das sind also jetzt viele, viele Sonntage in der Trinitatezeit und die ein Stück weit dazu dienen das Geheimnis christlichen Lebens zu entfalten.

00:27:04: bekommt das, was im Schicksal Jesu Christi auf diese Welt gekommen ist hier unter uns.

00:27:11: Und deswegen ... Ist das jetzt auch die Konformationszeit und ich kam eben durch die Konformationen drauf, weil ich am Sonntag die dritte Konformation gefeiert habe.

00:27:21: Bei uns ist es traditionellerweise der Moment, wo auch die Abendmahlsvorbereitung stattfindet und die Konfirmandinnen zum ersten Mal das Heilige Abendmal empfangen.

00:27:31: und am Abend mal teilnehmen, wie wir das sagen.

00:27:35: Zusammen mit ihren Paten den Eltern... ...und der Gesellschaft die mit dazukommt.

00:27:41: Und so war ich auf die Idee gekommen, dass wir jetzt – und ich vermute weil wir schon fast eine halbe Stunde reden, die ich sehr genossen habe in den nächsten Folgen uns mit den Sakramenten beschäftigen.

00:27:54: Da stellt mich Frau Herremann manchmal ein bisschen auf die Probe.

00:27:59: Denn sie hat ... Ich weiß nicht, wie das bei euch, liebe Hörerinnen und Hörern ist, aber man hat ja manchmal WhatsApp-Gruppen mit ehemaligen Kommilitonen oder aktuellen Freunden oder was auch immer.

00:28:13: Und da herrscht von Gruppe zu Gruppe immer verschiedene Töne.

00:28:21: diese Whatsapp-Chats oder weiß nicht, welchen Messenger ihr benutzt prägen.

00:28:28: Und manchmal bekommt ja so reflexartig etwas was man aus anderen Gruppen die sich auch mit diesen Themen beschäftigen kennt.

00:28:36: Ich hatte Frau Herrermann per WhatsApp vorgeschlagen Lassen sie uns doch in der nächsten Zeit über dieser Kramente reden.

00:28:42: und da kam relativ lapidar von Frau Herrerman Sie haben ja nur zwei Und in anderen Gruppen hätte ich natürlich dann ähnlich Lapida geantwortet und hab gedacht, ich nehme das einfach als Aufhänger mit in die Aufnahme.

00:29:03: Ich habe aber mal Schmeili dazu gemacht, das muss

00:29:06: ich auch sagen.

00:29:07: Und natürlich genau!

00:29:09: Das ist eigentlich das erste was so halbwegs geübte Lutterane und Katholiken irgendwie sofort voneinander wissen.

00:29:20: ganz grundsätzlich die Katholikten haben mehr und wir haben weniger.

00:29:26: Wir haben

00:29:26: sieben um genau zu sein.

00:29:28: Ja, Frau Herrmann sagen Sie... Also ich sage mal unsere die beiden, die bei uns feststehen sind das Heilige Abendmal und die Taufe.

00:29:38: und es gibt eine Das haben wir auch schon mal besprochen, eine andauernde aber gerade nicht sehr virulente Diskussion darüber was welche Rolle die Buße eigentlich spielt.

00:29:48: Aber die beiden anerkannten Sakramente, die auch in den Bekenntnisschriften gemeint sind, sind Amtmal und Taufe.

00:29:56: Frau Herrermann zu diesen Beinen...

00:29:57: Und die Konfirmation ist nicht umstritten?

00:29:59: Die ist schlicht kein Sakrament!

00:30:01: Das ist kein Sakrament.

00:30:05: Wenn der Pfarrkollege nicht, wenn der Amtsbruder nicht da gewesen wäre ... Ich glaube, da hätte ich mich total aus den Fenster gelehnt und weiß nicht genau, wie das kirchenrechtlich dann gegangen wäre.

00:30:16: Aber ich hätte wirklich ... Also, wenn ich diesen Kollegen nicht gehabt hätte im Vorhinein, glaubte ich wirklich, wenn kein anderer Amtsbrauder greifbar gewesen wäre.

00:30:32: Ich hätte tatsächlich überlegt, ob ich nicht hätte das den Kirchenvorstandsvorsitzenden oder so also sozusagen diese Handlung die Segenshandlungen hätte machen lassen.

00:30:43: Das wär zwar totaler Graubereich gewesen aber ich glaube, ich hätte das sogar gemacht.

00:30:49: Interessant!

00:30:49: Ja, das geht natürlich

00:30:51: katholisch gar nicht.

00:30:52: D.h.,

00:30:52: die Firmung was ja ein bisschen ein Äquivalent ist, ist ein Sakrament.

00:30:57: Ja, also wir haben eben sieben Sakramente.

00:31:00: Und es gibt die sogenannten Initiationssakramente, die ein totales Muss sind.

00:31:06: Bevor man die nicht alle drei empfangen hat ist man nicht vollgültiges Mitglied... Also nicht nur Mitglied, Glied am Leib Christi.

00:31:13: Also

00:31:13: Taufe?

00:31:14: Tauffe, Firmung und Eucharistie.

00:31:17: Dann gibts die Heilungs-Sakramenten.

00:31:19: Das heißt einen Erwachsener der katholisch wird, wenn er noch nicht getauft wird, wird er getauft

00:31:27: Ja.

00:31:27: Dann empfängt er, auch wenn er erwachsen war die Firmung?

00:31:31: Ja!

00:31:33: Weil es ein notwendiges Sakrament ist.

00:31:35: also das bewirkt eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes vollendet und besiegelt die Taufe und ursprünglich unter.

00:31:46: die Orthodoxen haben das bewahrt.

00:31:48: eigentlich sollte der Eucharistier vorausgehen.

00:31:52: Eigentlich sollte.

00:31:55: Also das ist eben ganz kompliziert, weil es schon Jahrhunderten unterschiedlich gehandelt wird.

00:32:00: Aber in der Frühenkirche war's eben so, man wurde getauft und die Firmung – das wird aus der Apostelgeschichte abgeleitet – da gibt's doch diese Geschichten wo dann Paulus fragt, habt ihr den Heiligen Geist empfangen?

00:32:11: Als ihr gläubig wurde, dann sagen die wir wussten gar nicht dass ein Heiligengeist gibt bzw.

00:32:15: Verzeihung.

00:32:15: ich muss eine andere Geschichte….

00:32:19: Der Philipp ist in Samarien und trifft lauter Christen an die schon getauft sind aber eben nicht gefirmt und dann werden die Aposteln Jerusalem geholt, um die zu firmen.

00:32:26: Also der eigentliche Spender der Firmung ist der Bischof

00:32:30: und

00:32:31: so wie sie sich überlegt haben dass Sie Ihrem Kirchenvorstand diese Fakultät übertragen...

00:32:37: Ist das auch bei Ihnen wirklich?

00:32:38: Naja aber eben auf keinen Fall... Nein dem

00:32:40: Priester!

00:32:40: Den Priester ist er

00:32:41: übertragend.

00:32:41: Der Bischoff und schon das finde ich erstaunlich.

00:32:44: Wundert mich immer weil es eigentlich nicht neutestamentlich ist vom Neuntestament, der ist völlig klar, dass der Bischof machen muss.

00:32:51: Aber da weiß ich echt nicht genug... Ich staune immer, das der Bishof einem Priester übertragen kann diese Vollmacht.

00:32:59: und deswegen ist ebenso wenn jemand heutzutage erwachsenen Taufe in der Osternacht stattfindet, dann kann ja nicht überall ein Bischoff gegenwärtig sein, dann in der Regel wird man dann getauft, dann gefirmt und dann empfängt man die Eucharistie.

00:33:14: Das heißt einen Teufling?

00:33:16: In der Osternacht empfängt nicht ... in der Ostermacht die Eucharistie.

00:33:22: Doch, also er empfängt alle drei in der Osternacht.

00:33:25: Ach so?

00:33:25: Weil der Bischof dem Priester die Firmung übertragen

00:33:29: kann?

00:33:29: Genau!

00:33:31: Wenn bei uns Erwachsenen Taufen sind, dann werden eigentlich immer drei Sakramente gefeiert, Taufelfirmungen und Eucharistsie.

00:33:38: Toll.

00:33:39: Das sind die drei, die sozusagen zum Anfang des Katholische Seins dazugehören.

00:33:44: Genau, also Initiation im Anfang Einweihung.

00:33:50: Dann ist man vollgültiges Glied am Leibkristi und dann gibt es die Heilungs-Sagramente eben in den Beichten, Busse wenn man nach der Taufe wieder gesündigt hat und Vergebung braucht und die Krankensalbung.

00:34:05: Und dann gibt's sogenannte Dienstsagramenten eben die Priesterweihe durch Gewalt werde im Namen Christi den Brüdern und Schwestern dienen zu können, mit der Vollmacht Christi Sünden zu vergeben und die Eucharistie zu feiern.

00:34:19: Und es gibt das ehe Sakrament was auch unter diese Dienst-Sakramente fällt weil man das Sakrament ja empfängt um dann eine Familie gründen zu können und sich...und auch für die gesamte Kirche die Liebe zwischen Christus und seiner Braut gegenwärtig zu setzen sichtbar zu machen.

00:34:36: also ist ein Sakrament das über das eigene Wohlempfinden hinausgeht in die Gesamt der Kirche hineingestellt wird.

00:34:45: Und damit ist die Bischofsweihe, auch wenn sie so heißt kein weiteres Sakrament sondern eine Art Einführung in ein Amt?

00:34:59: Ja da erwischen Sie mich jetzt auf einem unvorbereiteten Fuß

00:35:03: und das ist

00:35:04: nämlich sehr... Wie soll ich sagen?

00:35:09: Müsste ich jetzt genau nachlesen, was im Konzil steht.

00:35:11: Weil über Jahrhunderte war es nicht klar ob die Bischofsweihe nochmal irgendwie eine eigene Sakrament ist oder eine Verstärkung der Priesterweihe und das ist eben das, was kompliziert ist zu erklären.

00:35:30: letztlich sagt man dass das Sakrament der Priesterweihe ein dreistufiges ist.

00:35:36: Die unterste Stufe ist die Weihe zum Diakon, der darf am Altar dienen aber er kann nicht in Person an Christi handeln.

00:35:47: Trotzdem ist die Diakone Weihe schon eine die unterste Stufe der Priesterweihe Und das ist auch der Grund, warum Frauen nicht zum Diakonat geweiht werden können.

00:35:57: Weil es eben schon irgendwie Anteil habe an der Priester, weil er selbst ist und da gibt's die Priester bei.

00:36:02: und dann aber wenn jemand so ein bisschen auf andern wird, dann muss er geweihrt werden und da passiert dann schon noch mal was?

00:36:09: Ja ja.

00:36:11: Das müsste ich jetzt mir vorbereiten um zu verstehen, was da nochmal in der Fülle passiert.

00:36:15: Ja,

00:36:16: eine der schönsten.

00:36:16: Früher hat man gedacht ja beim Bishop ist es so da kriegt er nur mehr Juristiktionsgewalt.

00:36:23: aber seit dem zweiten vertikalischen Konzil ist man glaube ich wieder in etwas zurückgekehrt was die das erste Jahrtausend schon wusste.

00:36:33: Das ist genau.

00:36:35: also wenn man zum Bishop gewalt wird ist nicht nur so dass man vom Papst plötzlich ne Vollmacht delegiert bekommt um irgendwie über eine bestimmte Diözese herrschen zu können sondern Priesterweihe wird ... Verzeihung.

00:36:45: Die Bischofsweihe, da handelt Christus selber und es ist Christus der dem Geweiten jetzt die Verantwortung für diese Herde anvertraut.

00:36:55: Und die Priester sind eben Mitarbeiter des Bischoffs.

00:36:59: Der kann ja nicht überall gegenwärtig sein und deswegen gibt's nur einen Bischoff so wie, um irgendwie sichtbar zu machen, so wie es nur den einen Christus gibt?

00:37:10: Ja.

00:37:10: die in den Pfarrgemeinden und feiern die Heilige Messe.

00:37:17: Warum,

00:37:17: z.B.,

00:37:18: wäre schon mal einer katholischen Messe gegenwärtig war?

00:37:21: Der Priester wird immer sagen wir feiern dieses Opfer im Gemeinschaft mit unserem Bischof-Salvatore oder Helmut oder Klaus oder was immer.

00:37:31: Giuseppe.

00:37:33: Ja.

00:37:34: Verstehe.

00:37:36: Und irgendwie ... Noch eine gemeinnere Frage.

00:37:41: Aber inwiefern hat das ständige Diakonat, also das Diakonaat was Männer die im Ehe stand sind ausfüllen?

00:37:56: Inwiefern ist das sozusagen mit dem Priesteramt verbunden?

00:38:02: Also ist da sozusagen eine Dienstgemeinschaft dann oder... Also ist das dann praktisch miteinander verbunden.

00:38:10: oder gibt es da auch noch mal eine substanziellere, also nicht substanziall im Sinne von im Gegensatz zu Lapidar sondern in Sinne von einem wesenhaften Bezug von Diakonat und Priestertum?

00:38:28: Ja.

00:38:29: Das ist einer der irgendwie theologisch tatsächlich umspürt.

00:38:34: oder nicht vollständig geklärten Fragen selbst in der Kirche, weil es ja über Jahrhunderte das Diakonat gar nicht mehr gab.

00:38:41: Das gab's von einer frühen Kirche.

00:38:43: Interessanterweise – das weiß auch kein Mensch im besten!

00:38:47: Also die Tatsache dass Sie jetzt ganz normal wissen was ein Diacon ist liegt daran.

00:38:52: Erst seit dem zweiten war dikanischem Konzil.

00:38:54: Also, seit mal ist halt fünfundsechzig.

00:38:56: Fünfundsächzig war das Konzil vorbei, waren jetzt genau das Diagnot eingeführt wurde weil sie nicht.

00:39:00: aber im Konzil hat man gesagt hey in der Urkirche gab es doch immer Diagone.

00:39:04: warum setzen wir das nicht wieder ein?

00:39:07: Weil die Gemeinden brauchen ja den... Das ist ein Dienst, der in der Heiligen Schrift vorkommt, den es in einer Urkirche gab.

00:39:16: Also musste auch einen Platz in einer modernen Kirche haben und da hat man's wieder eingeführt.

00:39:20: So was die meisten Leute, was kaum einer weiß, ist das in der UrkIRCHE weil der Diakon-Dienst am Altar tut er.

00:39:28: vor der Weile wurden die Frauen gefragt, sie haben gerade gesagt an Diakonen... Der ständige Diakonn ist verheiratet also der ist nur dann verheiralte wenn er bei seiner Diakone war.

00:39:39: schon verheilratet waren

00:39:41: Klar,

00:39:42: klar.

00:39:43: Und zwar in der Urkirche.

00:39:45: im ganzen ersten Jahrtausend war es nämlich eigentlich so dass die Frau deshalb gefragt wurde weil in dem Moment wo er geweiht wurde und Dienst am Altat tat kam damit ein Herr der Anspruch das er enthaltsam leben musste also durfte dann eigentlich nicht mehr mit seiner Frau verkehren.

00:40:05: deswegen musste die Frau... Also das gab quasi einen Zöllebad für den Diakon genauso wie für den Priester.

00:40:11: Und das ist was komplett Neues, dass wir seit dem zweiten Vatikanischen Konzil verheiratete Diakone haben die weiterhin Bett- und Tischgemeinschaft mit ihrer Frau haben sozusagen.

00:40:23: Ach,

00:40:24: das wurde damals dann beendet?

00:40:26: Also da hat im... also der war wahrscheinlich... ich vermute es so, dass man in der historischen Forschung um das zweite Vatikantische Konzil herum nicht so weit war, dass man einfach... Man hatte wahrscheinlich nicht genug Informationen und hat gedacht, ja Diakone, die können ja verheiratet sein.

00:40:44: Und dann haben aber einige Historiker nach dem... Und deswegen hat man einfach Diakonne, die schon verheieratet waren, geweiht über die Frage nachgedacht, was das für deren Ehe bedeutet.

00:40:58: Seit dem Konzil aber haben immer mehr Kirchenhistoriker Bücher veröffentlicht, die gesagt haben, was wir hier eingeführt haben hat es eigentlich in der Kirche nie gegeben und wir sollten mal drüber nachdenken ob das eigentlich so gedacht war.

00:41:08: also wiefern wir hier in der Treue zum ersten Jahrtausend stehen?

00:41:15: Das ist nur eine kleine Seite Information.

00:41:20: Ja, Sachen gibt die kaum einer weiß und das vielleicht manch einer sich dann doch nicht zum Diakon weinlassen würde wenn er das wüsste.

00:41:29: Auf jeden Fall ist es total schwer dieses Verhält... Die Zuordnung von Diakonsumbris dazu erklären, die leichteste Weise vielleicht so ein bisschen einen alten Zugang zu finden ist.

00:41:42: Und das hat auch die frühe Kirche immer das Vorausbild dafür im Alten Testament gesehen in dem Verhältnis zwischen dem aronitischen Priestertum und dem levitationen Priestertum.

00:41:52: Ja, weil zumindest so wie es im Buch Leviticus ist, ist es ja so dass nur die Priester die Opfer darbringen können und der nur oder hohe Priester ins Allerheiligste reingehen kann.

00:42:04: und die Leviten haben dann so Sachen gemacht wie also das ist jetzt eben nach den buch leviticus.

00:42:11: wenn die wenn Israel durch die Büste gewandert ist und das Zelt zusammengeklappt werden muss, dann durften die Leviten das Zell zusammenklappen oder die Bundeslade tragen.

00:42:21: Aber zum Beispiel sie durften nicht die Bundesleite berühren, das durften nur die Priester.

00:42:25: Die mussten die Bundeslage zusammen klappen ein Tuch drum machen und dann konnten die Leviten kommen und dann die Bundesleibe tragen und solche Sachen.

00:42:34: also Sie waren wie so ein Diener des Priesters und sie waren geweiht damit sie mit diesen heiligen Dingen umgehen konnten, aber sie selber waren ihm nicht geweiht das Opfer darzubringen.

00:42:44: Und so eigentlich ist es das perfekte Vorausbild für was der Diakon ist weil er nicht wenn man dem so zuguckt einmal Tade bereitet den Kelch vor und purifiziert den Kelchen hinterher darf auch die Kommunion austeilen.

00:43:00: Eigentlich wer man sich die Apostelgeschichte anschaut und die Geburt des Diakonas dann wundert mich immer Warum wir jetzt so viel Wert darauf legen, dass Diakone predigen dürfen und so?

00:43:13: Weil das Diakonat wird geboren.

00:43:15: In dem Moment wo die Apostel sagen es ist nicht recht, dass wir den Dienst am Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen.

00:43:24: Lasst uns gut beläumerte Männer voll des heiligen Geistes wählen und denen den Dienst geben, sodass wir uns weiterhin ganz dem Wort Gottes und im Gebet widmen können.

00:43:39: Und das heißt die Ur-Ede der Apostelgeschichte ist eigentlich dass der Diakon sich um die Widmer kümmert und die Armen und Kranken speist.

00:43:48: aber dann sieht man schon den Philippus des einer der ersten Diakone.

00:43:51: Das ist der der dann dem Eunuch von der Kandake verkündet wer Jesus Christus ist und dann auch in Samarien das Wort Gottes verkündete.

00:44:00: Also man sieht dann schon auch einen Diakon in der Postelgeschichte predigen.

00:44:04: Aber oft ist es so heutzutage, dass ...

00:44:07: Dass die Diakone im neuen Testament sich nicht an die Vorgaben von Roman halten?

00:44:13: Nein!

00:44:13: Das ist natürlich schon

00:44:15: ... Entschuldigung...

00:44:18: Das neue Testament ist ja normativ und insofern ist das vom neuen Testament abgesegnet, dass die Diacone predigen.

00:44:24: aber ich find's immer erstaunlich, dass das meiste was man von Diakonen Aber da, ich will jetzt den Diakonen auch echt nicht unrecht tun.

00:44:32: Hören auch sicher viele zu!

00:44:35: Nur zumindest in Amerika – da kann ich jetzt nichts falsch machen – beobachte ich das die Diakone eben sehr viel Wert darauf legen, dass sie predigen dürfen und den Dienst an den Armen und Kranken ist... Ich bin wirklich ungerecht, das stimmt nämlich gar nicht.

00:44:53: Ich kenne viele Diakone.

00:44:54: Also ich bitte aufrichtig um Verzeihung für jeden Diakon der zuhört!

00:44:58: Die Diakonne bringen die Heilige Kommunion zu den Kranken und kümmern sich um die Armen, die Witwen und die Weisen.

00:45:06: Das gehört zusammen – der Dienst am Bord und den Dienst an den Tischen?

00:45:10: Ja und es ist auch die Crux der moderne und entwickelten Welt in der sich die Kirche entwickelt, dass eben auch Professionalisierungsschritte stattfinden.

00:45:25: Und ich ... von Amerika kann ich jetzt weniger sagen, aber da wird es ja nicht minder so sein.

00:45:33: In dem Moment wo's eine Karitas, in dem Moment was eine Diakonie gibt, wo so viel auf so wahnsinnig hohem sozusagen medizinischen und psychologischen

00:45:44: etc.,

00:45:45: sozusagen sozialarbeiterischem usw.

00:45:46: Niveau passiert ist das also sind das sehr schwer?

00:45:54: für das geistliche Amt, für sich genau zu finden was ist mein Dienst am nächsten.

00:46:05: Eigentlich für uns alle Christen nicht?

00:46:07: Weil wir sind ja gerufen demnächst zu dienen

00:46:11: und da gibt es eben... Beides stimmt halt.

00:46:15: Es ist fantastisch, dass es Karitas und Diakonie gibt.

00:46:18: Und gleichzeitig ist das auch eine Fragestellung für uns.

00:46:23: Eine Herausforderung für

00:46:23: usw.,

00:46:24: was heißt denn dann letzten Endes?

00:46:27: Wo bin ich

00:46:27: gefragt?!

00:46:29: in der tätigen Nächstenliebe, außer sozusagen meine Nachbarin besuchen oder eine alten Frau über die Straße zu helfen.

00:46:37: Was ist die Aufgabe der Gemeinde?

00:46:40: Die irgendwie immer weiß... Na ja!

00:46:43: Pflege, Begleitung, Sterbe... Also viel der Sterbesegleitung.

00:46:47: Viel der Drogenberatung und so weiter.

00:46:51: Das wird ja alles auf einem enorm hohen Niveau abgedeckt.

00:46:55: Was soll ich da jetzt tun?

00:46:57: Und das ist in ärmeren Ländern wo es Alters gibt natürlich furchtbar dass es alters nicht gibt.

00:47:03: aber da ist relativ klar für das einfache Gemeindeklid was es zu tun hat wenn es etwas tun will.

00:47:11: So ist das in der westlichen Welt.

00:47:14: Das sind Dilemma-Ta, oder das sind Ambivalenzen.

00:47:18: aus denen kommen wir schwer raus und... Ja, das glaub ich hat auch echt vielen noch mal mit Geistunterscheidungen und wirklich auf Gott hören zu tun.

00:47:32: Und ihm die Frage zu stellen wo willst du mich?

00:47:36: In dieser Welt so wie sie nunmal ist, wo all diese professionellen christlichen Dienste vorhanden sind.

00:47:43: Ich komm jetzt gerade aus der Stadt und es geht schon los mit dem Obdachlosen auf der Straße weil in früheren Jahrhunderten ... Die obdachlosem Beherbergen Eine Seligpreisung.

00:47:56: Oder eine Verzeihung, nicht Seligpräsung.

00:47:57: Ein Werk der Barmherzigkeit ist das auf Deutsch.

00:48:01: Und Jesus sagt, wenn ihr den Obdachlosen beherbergt, dann habt ihr mich behärtigt und den Nackten kleidet.

00:48:06: Dann habt ihr mir gekleidet!

00:48:08: Wenn man den Ob speichert in der Straße ... Denke ich automatisch, ja Gott sei Dank gibt's hier in Deutschland.

00:48:15: Wie nennt man das?

00:48:15: Sozialwohnungen und es gibt Unterkünfte... Also ich habe nicht das Gefühl wenn ich den jetzt sehe, jetzt bin ich persönlich dafür verantwortlich dass der heute nach dem Bett einen Dach rüber im Kopf hat weil gibts

00:48:26: ja Ja So ist das.

00:48:29: Und wegen Also, wir schließen ab.

00:48:32: Ich glaube tatsächlich, weil es in einer Welt wie Amerikaner, wie Europa sich einfach immer wieder Fragen stellen an den Christen und an die Christinnen ... So Herr was willst du eigentlich von mir?

00:48:50: Unsere ganz bescheiden Hoffnung ist das dieser Podcast etwas ... etwas da helfen kann.

00:48:55: Dass wir, dass durch das was wir versuchen zu besprechen Gott eine Orientierung gibt und deshalb freue ich mich, dass.

00:49:03: wir haben ganz viel vorproduziert wegen Graduation und Marokko und Geburt.

00:49:08: deswegen haben Frau Hermann nicht uns echt lange gar nicht gehört.

00:49:11: Ich freu mich total, dass Wir uns wieder gehört haben und wieder miteinander gesprochen haben denn dass es worum's geht.

00:49:19: Deshalb endet dieser Podcast immer Das hat sich irgendwann so eingebürgert bei mir, mit diesem Satz bleibt behütet und gesegnet.

00:49:26: Und vor allem bleibt im Gespräch vorher.

00:49:29: mein kleiner Adam kommt jetzt ins Zimmer weil ich ihm gesagt habe drei Viertel ist Schluss.

00:49:34: Deswegen haben sie das letzte Wort.

00:49:38: Was soll ich sagen?

00:49:39: Gottes Segen an alle!

00:49:41: Wir sprechen uns alle zwei Wochen veröffentlichende.

00:49:46: Schaltet bitte in zwei Wochen wieder ein.

00:49:50: Wenn euch dieser Podcast gefallen hat, dann schenkt uns einen Like ein Kommentar und teilt die mit euren Freunden.

00:49:55: Und falls Diakone zugehört haben freuen wir uns total über Rückmeldungen.

00:50:01: Auf Wiederhören!

00:50:02: Tschüss!

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