Das letzte Abendmahl – Jesus als Gast oder Gastgeber?
Shownotes
In dieser Folge von Unter Heiden eröffnen Justus Geilhufe und Nina Heereman ihre neue Gesprächsreihe über das Abendmahl und die Eucharistie.
Was mit einer bewegenden Begegnung am Krankenbett beginnt, entwickelt sich zu einer theologischen Entdeckungsreise durch das Lukasevangelium, die jüdische Tradition und die christliche Sakramententheologie. Ein schwerkranker Mensch sucht die Nähe Christi, bittet um Beichte und Absolution und führt Justus damit zu der Frage, welche Bedeutung das Abendmahl gerade angesichts von Krankheit, Sterben und Ewigkeit besitzt.
Nach ihrer ausführlichen Beschäftigung mit der Taufe wenden sich die beiden nun einem weiteren zentralen Geheimnis des christlichen Glaubens zu. Dabei geht es zunächst um das Verhältnis von Taufe, Firmung und Eucharistie sowie um die unterschiedlichen sakramentalen Traditionen der evangelischen und katholischen Kirche.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den jüdischen Wurzeln des Neuen Testaments. Wie jüdisch sind die Evangelien nach Matthäus und Lukas tatsächlich? Welche Bedeutung hatte die griechische Übersetzung des Alten Testaments, die Septuaginta, für das frühe Christentum? Und warum ist das jüdische Paschafest unverzichtbar, um das letzte Abendmahl Jesu zu verstehen?
Im Mittelpunkt steht schließlich die Einsetzung des Abendmahls nach Lukas 22. Justus und Nina sprechen über die Sehnsucht Jesu nach Gemeinschaft mit seinen Jüngern, über die Verbindung zwischen seinem Leiden, seinem Tod und seiner Auferstehung sowie über das Verhältnis von Eucharistie und himmlischem Hochzeitsmahl.
Dabei entsteht eine überraschende theologische Diskussion: War Jesus beim letzten Abendmahl ausschließlich Gastgeber oder hat er selbst von Brot und Wein gegessen und getrunken? Anhand der Überlieferung der Kirchenväter und theologischer Überlegungen von Hans Urs von Balthasar nähern sich die beiden dieser Frage und dem Geheimnis der Gegenwart Christi in der Eucharistie.
Eine Folge über die Tiefe christlicher Tradition, die Sehnsucht nach Gemeinschaft mit Gott und die Frage, was eigentlich geschieht, wenn Christen das Abendmahl feiern.
Bibelstelle der Folge: Lukas 22,1–20, mit Auslassung der Verse 3–6.
Erwähnte Literatur: Gerhard Ebeling, Luther. Einführung in sein Denken; Hans Urs von Balthasar, Die Messe – ein Opfer der Kirche?; Joseph Ratzinger, Einführung in das Christentum.
Unter Heiden ist ein Podcast mit Pfarrer Justus Geilhufe und der katholischen Theologin Nina Heereman. Gemeinsam sprechen sie über den christlichen Glauben, biblische Texte und theologische Fragen. Persönlich, fundiert, konfessionsübergreifend und immer mit Blick auf die Bedeutung des Glaubens für das Leben.
Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über eine Bewertung, eine Rezension oder darüber, wenn ihr Unter Heiden mit anderen Menschen teilt.
Die Hosts
Dr. Nina-Sophie Heereman
Dr. Nina-Sophie Heereman ist Bibeltheologin und Lehrerin der Heiligen Schrift. Nach einer juristischen Ausbildung führte sie ihr geistlicher Weg in die Theologie, die sie in Rom, Jerusalem und Freiburg studierte. Sie lehrte unter anderem in Paris und Rom und widmet ihr Leben der Auslegung und Vermittlung des Wortes Gottes. Ihr besonderes Anliegen ist es, die Schätze der Heiligen Schrift für Kirche, Glauben und Verkündigung fruchtbar zu machen.
Dr. Justus Geilhufe
Justus Geilhufe ist Theologe, Pfarrer, Buchautor, Podcaster und eine prägnante Stimme aus Ostdeutschland. Geboren 1990 in Sachsen, studierte und promovierte er in Deutschland, Schottland, Italien und den USA. Heute lebt er mit seiner Familie in Großschirma und ist Pfarrer am Dom Freiberg. Mit seinem Begriff der Ostdolce Vita wirbt er für eine Haltung, in der Schönheit, Sinn und Gemeinschaft nicht anderswo gesucht, sondern vor Ort gelebt werden.
Hier geht es zu Justus Geilfhufes Instagram-Account.
Die Bücher von Justus Geilhufe
Die atheistische Gesellschaft und ihre Kirche
Gott und die Schönheit
Gott und die Wahrheit: Erfahrungen in der atheistischen Gesellschaft
Publikationen von Nina-Sophie Heereman
Behold King Solomon on the Day of His Wedding
Athirst for the Spirit: Biblical Wisdom for Desert Times
Youtube-Channel von Dr. Nina-Sophie Heereman
Mehr von Dr. Nina-Sophie Heereman gibt es auf YouTube bei Mini-Catech.
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen zu einem neuen Podcast von Unterheiden.
00:00:22: Das fühlt sich für uns beide, die jetzt miteinander reden sehr lange an... für die, die einfach nur in der Podcast-Aufnahme auf die nächste geklickt haben.
00:00:30: Sind es vielleicht nur ein paar Sekunden oder eben zwei Wochen?
00:00:33: Wir hatten jetzt Ferien oder zumindest ich und ein paar technische Wiedrigkeiten und deswegen liegen jetzt vier Wochen zwischen unseren Aufnahmen.
00:00:42: Wir freuen uns, dass wir uns wieder sehen können, das wir wieder miteinander ins Gespräch kommen können mit betet, mit überlegt.
00:00:58: Wir haben in den letzten Wochen sogar ein paar von euch getroffen wie der E-Mails und Nachrichten bekommen.
00:01:06: das stärkt uns und berührt uns dass wir anscheinend wirklich etwas im Leben von Christen tun können.
00:01:13: gut oder vielleicht sogar, wenn man das sagen kann besser durch ihren Alltag gehen können.
00:01:17: Weil wir uns Gedanken machen und die miteinander teilen.
00:01:20: Schön dass das so ist!
00:01:21: Mein Name ist Justus Geilufe.
00:01:23: herzlich willkommen Nina Herrermann.
00:01:25: Die, die vielleicht ein Video jetzt sehen können sehen da es noch hell.
00:01:28: bei mir ist ganz dunkel Frau Herrerman wie ist die Stimmung in Kalifornien?
00:01:33: Gut war uns das Wetter immer noch schön.
00:01:35: Es ist halb zwei am Nachmittag Daher die Sonne Und bei ihnen ist es spät am Abend
00:01:41: Später am Abend und bei uns ist es jetzt richtig Herbst, also wirklich richtig kalt.
00:01:46: Wir haben am Wochenende am Ende unseres Urlaubs in Südtirol wo's schon geschneit hatte.
00:01:53: Da sind wir schon durch den Schnee gewandert und dann waren wir bei meiner Großmutter im Thüringer Wald und wandern einer fantastischen Pensionen in Hoheneiche oben auf dem Thüringer Wald.
00:02:03: Und da war ein solcher Herbststurm dass wir so um zwar Zeitumstellungen deswegen waren meine Söhne glaube ich halb sechs wach statt wie normalerweise so halb drei viertel sieben und wir haben dann irgendwie versucht noch eine stunde mit duschen und anziehen zu verbringen.
00:02:22: und dann sind wir, glaube ich kurz vor um acht oder halb acht runter in die Gaststube gekommen.
00:02:28: Eine fantastische deutsche Gaststupe mit alten Ölgemähten und Geweihen an der Wand usw.
00:02:36: In dem Moment wo wir durch die Tür gehen und guten Morgen sagen geht das Licht aus es geht alles aus und es war draußen auch noch richtig dunkel weil ein Baum auf eine Stromleitung gefallen ist.
00:02:48: und dann haben wir den Sonntag Vormittag Wirklich bei Kerzenschein mit gerade so noch aus dem Ofen gekommenen frischen Brötchen da gesessen.
00:02:59: Und meine Jungs waren vollkommen begeistert, haben heute den ganzen Tag allen die sie getroffen haben von diesem Ast auf die Leitung gefallen ist erzählt und ich glaube das werden Sie nie vergessen wie sie da oben auf dem Thüringer Wald mit zwei Kerzen auf dem Tisch gefrühstückt haben.
00:03:17: Genau!
00:03:20: zu fünf, sechs Grad und es wird richtig Herbst.
00:03:24: Und die sozusagen die Krippenspielproben beginnen die ersten Überlegungen wie die Weihnachtsgottesdienste stattfinden können beginnen jetzt.
00:03:33: also wir merken das Ende des Kirchenjahres ist nahe und das neue beginnt bald.
00:03:39: Also ich gestehe ohne Scham meinen Neid weil wenn mir eines hier fehlt dann sind Es ist die Jahreszeit des Herbstes.
00:03:48: Und eigentlich auch das Winters, weil es ist dann ein ewiger Herbst aber kein echter Herbst.
00:03:52: Aber diese klaren Jahreszeiten und jetzt sind so bisschen die Blätter an den Bäumen gefärbt... ...aber was Sie da beschreiben, ist genau die Sehensucht von Herbst Erinnerung an Kindheit, die mir fehlt.
00:04:06: Das ist wirklich dieser Rhythmus der das Leben im Jahr prägt Der ist schon was so nicht merke, immer die... Also bei mir natürlich und ich würde irgendwie behaupten schon irgendwie bei denen um mich drum herum diese... irgendwie dieser Anspannung.
00:04:24: Ich glaube manchmal auch so Lähmungen oder so Sprachlosigkeit wenn wir also wenn wir mittlerweile diese Juli, Juni, Juli-Auguste haben wo zwölf Wochen keinen Tropfen Regen fällt und wir so Wochen haben wo es permanent thirty-six, siebenunddreißig Grad sind.
00:04:45: Und man dann wirklich ich merke dass ich ganz oft das dann in meine Fürbitten mit reinnehme dieses alte alttestamentliche Wort das nicht aufhören wird Frost und Hitze, Regen und Trockenheit usw.. Also wie Also, dass die Notbeten lernt.
00:05:03: Dass eben das was der Herr über seine gute Schöpfung versprochen hat bleiben wird und dass nach diesen manchmal mörderischen Sommertagen wo gar nichts mehr wächst und man sich fragt wie das noch werden soll dann irgendwann wieder ein Herbst kommt.
00:05:22: Und wenn er dann kommt wie wohltun das ist?
00:05:26: Was für ein richtiges Glück das ist... Kann ich sehr gut nachvollziehen.
00:05:34: Wir beginnen heute, nach vielen, vielen Folgen zum Thema Taufe und Heiliger Geist, Leben im heiligen Geist durch die Taupe in der Tauppe ein neues Thema.
00:05:46: Und das hat tatsächlich auch unter anderem den Grund nicht nur... dass wir glauben, wir haben jetzt wirklich vielleicht nicht genug aber wirklich viel über die Taufel geredet,... ...dass mir heute etwas passiert ist ... wo ich danach Frau Herrermann geschrieben hatte, ob das nicht eigentlich ein guter Anlass wäre jetzt mit einem neuen Thema zu beginnen.
00:06:09: Und ich will kurz erzählen... Heute rief mich vormittags eine Gemeindesekriterin oder Verwaltungsmitarbeiterin... Quatsch!
00:06:21: Gemeindesekriterin?
00:06:22: Eine Verwaltungsmitarbeiterin an und fragte mich, ob ich den ob ich meine Anrufbeantworte schon abgehört hatte und auf meinem Handy schon was zu sehen, weil ich sagte so ja.
00:06:33: Aber ich habe keine bestimmte Nachricht gehört und auf mein Handy war noch nichts.
00:06:38: Also kurz und gut eine Frau hatte sich ganz früh und sehr betroffen gemeldet bei ihrem Sekretariat in der Kanzlei, in der Nachbargemeinde das eben ihr Mann im Krankenhaus liegt auf den Intensivstationen ist ihm wirklich nicht gut geht und ob ich kommen könnte.
00:06:59: Ich habe in der Gemeinde viele Kassualien, also Hochzeiten, Taufen beerdigungen gemacht weil die lange keinen Pfarrer hatten.
00:07:07: Und dadurch kannte er mich und hatte gefragt, ob Pfarrergailover heute kommen könnte.
00:07:11: und dann bin ich eigentlich mehr oder weniger direkt los... ...und hab was sehr berührendes erlebt nämlich einen Menschen, der unbedingt noch beichten wollte.
00:07:29: Also ich hab lange dann an der Tür mit der Stationsschwester geredet und die vermutete dann dies und das und was jetzt sein könnte und erzählte mir einfach so ein bisschen das was man erzählen darf.
00:07:41: und dann bin ich rein.
00:07:42: und es war... Es war einfach der Wunsch da angesichts dieser Lebenssituation, die jetzt unklar ist vor Jesus noch das zu bringen was ihn beschwert mit der Bitte sozusagen ihm die Freisprechung zu verkünden.
00:08:02: und das haben wir dann gemacht.
00:08:03: Es war wirklich schön.
00:08:07: also es war ein wirklich... Ich habe ganz oft gelächelt hab ich gemerkt weil das für mich so schön war zu sehen, wie ein Mensch die Nähe Jesu sucht und sozusagen die Beziehung zu Jesus sucht.
00:08:24: Und seine Liebe sucht, seine Gnade sucht... Dann haben wir danach ein bisschen noch darüber geredet was für einen Geschenk das ist, die Gnaden zu haben.
00:08:33: Also dann haben wir die Beichte gehört und dann habe ich die Absolution gesprochen Und wir haben noch zusammen das Vater unser gebetet.
00:08:44: und ich habe dann beim Hinausgehen gemerkt, dass ich ganz leichtsinnig war.
00:08:52: Dass ich zu schnell losgefahren war.
00:08:56: Das ich gar nicht das Abendmahl mit hatte.
00:09:00: Also dass ich gar nichts daran gedacht hatte...
00:09:03: In die Wegzehr umzubringen?
00:09:05: Ja also dass ich nicht daran gedacht hätte weil ich irgendwie einfach geschaltet hatte.
00:09:12: Er braucht jemanden und ich habe natürlich das Pastoraler eingesteckt, wo sozusagen Sterbesegen, Beichtformel usw.
00:09:23: drin sind aber mir viel erst im Weg gehen.
00:09:26: ein Justus du hast ja überhaupt nicht das Amt mal noch mitgenommen Ich wäre sofort wieder hingefahren.
00:09:34: oder morgen früh oder heute Nacht habe ich etwas drüber nachgedacht, auch über den Moment und die Begegnung.
00:09:42: Und über das Abendmahl und dachte vielleicht, wenn wir so lange über die Taufe, die ganz oft am Anfang des Lebens auf dieser Erde steht gesprochen haben... ...und ich jetzt an so einem möglicherweise Schlusspunkt eines Lebens stand und da auf das Abendmal kamen, ist es vielleicht naheliegend, über das Abend mal zu reden?
00:10:06: Als nächstes nach der Taufe.
00:10:08: Und Frau Herrermann sagte nur, gut das ist eine gute Idee und so sitzen wir jetzt.
00:10:15: vielleicht muss ich damit dich von den katholischen Zuhörern keine Dresche bekomme sagen.
00:10:18: Ich habe mir natürlich kurz überlegt, dass das nicht ganz sinnvoll ist.
00:10:21: Weil man erst über die Firmung reden sollte!
00:10:24: Aber ich gebe zu es gibt bei den Lutheranern keine Firmungen.
00:10:27: also macht's auch keinen Sinn darüber zu streiten.
00:10:30: reden wir über das was wir gemeinsam haben und was Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens ist.
00:10:35: Und wir haben natürlich schon sehr viele von Entwirkungen der Firmation während der Taufe gesprochen.
00:10:41: Ja und wir werden, also liebe katholische Hörerinnen und Hörern.
00:10:44: Wir werden das verspreche ich alle... Also die Fülle der katholicen Zahl der Sakramente natürlich durchgehen weil es da natürlich... Es gibt ja überall Entsprechungen in der lutterischen Welt.
00:11:00: Das ist ja nicht Schlimm für unseren Podcast, wenn in dem Moment wo wir über die Firmung reden.
00:11:06: In dem Moment bei der Hochzeit etc.
00:11:08: reden nicht beide von Sakramenten reden.
00:11:12: Aber wenn man über die Sakramente logisch... also jetzt nur für das Verständnis.
00:11:17: Man muss schon dazusagen dass die Führung eigentlich und das ist ein bisschen das Chaos in der westlichen Welt aber schon seit vielen, vielen Jahrhunderten dass die Firmung eigentlich der Eucharistie vorausgeht, weil sie die Taufe besiegelt.
00:11:33: Also diese drei sogenannten Initiationssakramente sind Taufel.
00:11:38: Dann Firmungen und dann ist man bereit durch die Eucharistenstil, ist die volle Initiation in den Leib Christi.
00:11:47: Aber das soll uns jetzt nicht vom Weg... Nur die meisten Leute wissen nicht, dass die firmung eben eigentlich der tatsächlich eben seit vielen Jahrhunderten so.
00:11:59: Und zwar, also ich glaube schon das beginnt schon im ersten Jahrtausend, dass weil die Firmung eigentlich vom Bischof gespendet wurde hat man nicht den Leuten, der euch Restiv vorenthalten wollten wollen bis endlich ein Bischoff kommen konnte und Firmen und dadurch ist die Firmmung immer mehr zu einem Segment geworden für... Dass man dann quasi als Jugendlicher nochmal seinen Glauben bezeugt.
00:12:23: aber Reden wir die Eucharistiekwelle und Höhepunkt des christlichen Lebens, das ist das Wichtigste.
00:12:29: Ja... Das machen wir!
00:12:34: Wir hatten ein bisschen hierüberlegt und sind uns ziemlich sicher dass wir mit diesem Thema ähnlich viel Zeit verbringen werden wie mit der Taufe und hatten einen Stück weit eine kurze Überlegung angestellt wie es jetzt am klügsten wäre weil natürlich in der gesamten Heiligen Schrift dieses seine Bezüge hat.
00:13:00: Aber es wäre natürlich irgendwie eigenartig, wenn wir nicht schlicht und ergreifend am Anfang damit beginnen wie vom Abendmahl erzählt wird also von dem was wir heutzutage bei allen Unterschieden tun in der Heiligen Messe an einem Sterbebett usw.
00:13:18: Und wir haben uns entschieden dass wir das in der Übertragung des Lukas machen Und ich bin jetzt ganz egoistisch.
00:13:26: Ich frage jetzt noch mal etwas nach, was in der Vorbesprechung kurz abgehandelt wurde von Frau Herrermann mit einem... Ich will es nicht sagen, das ist suffisant.
00:13:38: Aber doch mit einem schnellen Lächeln der Kennerin, wo der naive sächsische Dorffahrer gestaunt hat... ich hatte noch gelernt aber vielleicht sagen... Alle
00:13:50: lernen das!
00:13:52: Genau, vielleicht sagen jetzt auch meine Kommilitonen, just dass das doch quatscht, das haben wir nie gelernt, aber ich hatte irgendwie in Erinnerung.
00:14:00: Also wir hatten nicht überlegt, aus welchem synoptischen Evangelium lesen wir jetzt die Erinnerung an das Abendmahl.
00:14:06: Die Synoptischen Evangelien sind Matthäus, Markus und Lukas.
00:14:09: Das sind drei der vier Evangelien aus unserer heutigen oder aus der festgelegten Heiligen Schrift, die einen ganz anderen inneren Zusammenhagen haben als die vier Evangelion Matthäus , Markus, Lukas und Johannes die man also vielmehr zusammen betrachten kann, was Synopse bedeutet.
00:14:33: Also synoptisch in einem vereinten Blick oder mit gemeinsamen im gemeinen, im vereintenen Blick oder so könnte man das jetzt übersetzen.
00:14:49: und ich hatte dann gesagt weil wir ja... Ich dachte wenn wir auch auf das alte Testament anschauen können.
00:14:56: Wie wäre es denn dann mit Matthäus?
00:14:59: Da stockte Frau Heeremann, wusste natürlich genau was jetzt kommt und sagte aber um noch höflich zu sein warum.
00:15:08: und ich sagte weil doch Matthäus so eine judenkristliche Prägung hat also eine sozusagen einen Versuch darstellt der jüdischen Umwelt etwas deutlicher zu machen, was es mit Jesus Christus auf sich hat.
00:15:28: Und da sagte nur Frau Herrmann, ah das stimmt so nicht.
00:15:32: und jetzt... also ich glaube man kann das nicht kurz erklären aber das interessiert mich wirklich persönlich jetzt brennend.
00:15:38: Ja ist auch eine wichtige Frage!
00:15:40: Also ein anderen
00:15:41: Märchen?
00:15:41: Äh ähm ja also am Märch ist natürlich ein bisschen übertrieben Also das Klassische, was man so früher in den Einleitungen und bis heute.
00:15:51: Also jeden Pfarrer, den ich predigen höre, der sagt immer das Gleiche im so bisschen dieses Klischee.
00:15:56: Matthäus schreibt für die Judenchristen und Lukas schreibt Für die Heidenchrists.
00:16:01: Und sowas ist daran richtig?
00:16:04: Matthäus stellt Jesus auf jeden Fall so dar, dass er von Anfang bis zum Ende den Juden beweist.
00:16:13: Er ist der Messias, er ist die Erfüllung aller an die Juden ergangenen Verheißungen.
00:16:18: und Gott ist auch nicht irgendwie Israel untreu geworden in dem Jesus jetzt die Jünger zu den Heiden geschickt hat sondern schaut her, Gott war Israel treu und hier und hier hat sich alles erfüllt erst für euch zuerst gekommen.
00:16:31: deswegen ist ja auch bei Matthäus das Jesus sagt wenn er die Junge aussendet geht nicht zu den Hayden, geht zu den verloren Schafen des Hauses Israels Und dann, indem er stirbt ist ... Aber das ist eben das Argument des Heiligen Matthäus.
00:16:45: Schaut Gott hat alles getan um euch den Messiers zu schenken.
00:16:49: Ihr habt ihn zurückgewiesen.
00:16:50: da ist Matthäus extrem stark und jetzt geht er zu den Heiden.
00:16:54: also insofern Ist Matthäus gar nicht so sehr ein Evangelium für die Judenchristen sondern fast wie eine Apologie an das Judentum um zu sagen Hier sind alle Punkte, in denen Gott seinem euch treu geblieben ist und weil ihr ihn zurückgewiesen habt geht er jetzt zu den Heiden.
00:17:14: Was ist so?
00:17:15: Und dem gegenüber wurde immer gesagt oder wird immer gesagt ja und Lukas ist für die Heidenkristen.
00:17:20: und dann dahinter steckt so dieses diese Idee.
00:17:23: Lukas war ein Grieche und quasi ein Prusilit.
00:17:28: und wenn man aber das Lukas Evangelium anschaut und dass es sicher sich vermute jetzt mal dass diese Beurteilung des Lukas Evangeliums sich auch dadurch geändert hat, dass wir jetzt sehr viel mehr Texte aus der Zeit der Zeitenwende haben.
00:17:45: Also angefangen mit den Kumrandfunden und so... Wenn man Lukas im Kontext von dieser was man nennt intertestamentalen Periode liest, ist einfach klar dass Lukas ein durch und durch jüdischer Text ist.
00:18:00: Lukas beherrscht die Septuaginta in einer Weise wie kein Heide der gerade zum Glauben gekommen ist und selbst wenn es zwanzig Jahre wäre beherrschend könnte.
00:18:10: also Lukas ist wirklich... Es ist eindeutig das dieser Mann im Judentum schwimmt, die Septuaginta ist... Und das muss man auch bedenken.
00:18:24: Die Septuarginta war damals oder im ersten Jahrhundert die Bibel des Judentums, die Tatsache dass man dann später Ende des ersten Jahrhunters, zweiten Jahrhunderte wieder zurück zum Hebräischen gegangen ist, war eine Reaktion gegen die Christen.
00:18:36: aber zur Zeit Jesu und zur Zeit der Entstehung des neuen Testaments war die Septuagintah, die Bibel der Juden.
00:18:45: Und von dieser Bibel her argumentiert Jesus... Entschuldigung Lukas warum Jesus?
00:18:51: also wer Jesus ist?
00:18:53: natürlich zeigt Lukas ich meine auch Matthäus zeigt von Anfang an dass das auf die Heiden Mission zuläuft und das Also Matthäus zeigte es ja schon in den ersten zwei Kapiteln dass das Judentum ihn zurückweist und die Heidengommen die drei Könige beten ihn an.
00:19:12: Und Lukas, gleicherweise eigentlich ab der ersten Predigt in Nazareth zeigt auch schon hat so diese Vorausahnung der Kreuzigung, indem sein Volk ihn aus Nazareth heraus treibt auf diesen Berg hinauf und er geht aber mitten durch das Volk hindurch.
00:19:30: Also dieses Vorauspil von Kreuz und Auferstehung zu lange Rede kurzer Sinn.
00:19:40: hat die Heiden vielleicht irgendwie evidenter im Blick und Lukas, weil er ein Jude ist der total im griechischen Raum zu Hause ist.
00:19:52: Beherrscht er – ist er sein Griechisches besser?
00:19:55: Und er spielt viel größere Eloquenz mit allen Top-Poi aus der hellenistischen Literatur!
00:20:05: Aber das macht ihn als Person nicht weniger jüdisch als den
00:20:07: Matthäus.".
00:20:09: Ich glaube, das leuchtet sofort ein.
00:20:15: Ich glaube was man sich nur so schnell eben einprägt auch in den Nöten dass man es irgendwann in Prüfungen abliefern muss sind gerade die Dinge die so sofort ins Auge stechen also dass eben Matthäus sich ganz stark bemüht eben den Stammbaum Jesu Abraham,
00:20:37: David.
00:20:38: Wie
00:20:38: man im Kindergottesdienst das alte Testament lernt.
00:20:42: Also Abraham und König, David usw.
00:20:45: Und dann Jesus.
00:20:48: Das springt sofort ins Auge, dass man sofort in die Geschichte des alten Testaments hineingenommen wird ... Für den Leser, nicht den Forscher.
00:21:02: Sondern für den Lesern sofort deutlich werden soll ...
00:21:06: Ja, aber überlegen Sie mal!
00:21:08: Wo beginnt denn das Lukas Evangelium?
00:21:12: In der Weltgeschichte.
00:21:13: Also in der Geschichte...
00:21:15: Nee.
00:21:15: Äh ...
00:21:17: Sie sind gemeint.
00:21:18: Dass sie mich jetzt mit Maria gehört.
00:21:23: Nein!
00:21:24: Mit Johannes dem Teufel.
00:21:26: Und zwar?
00:21:28: Damit die Ankündigung Johannes des Teufels.
00:21:30: Ja und wo?
00:21:31: Und wo?
00:21:41: An welchem Ort?
00:21:42: Genau.
00:21:43: Also, dass Lukas der Mongolium beginnt
00:21:46: ...
00:21:50: Im
00:21:50: Tempel!
00:21:52: Also im Herzen des Alt-Testamentals.
00:21:56: Der erste Ort zu dem Lukas uns führt ist der Tempel von Jerusalem.
00:22:00: Das Herz des Judentums.
00:22:02: Da schlägt Heilsgeschichte.
00:22:03: Und da kommt der Ärztlinge nicht eng
00:22:06: darin.
00:22:06: Genau, aber was der Professor einem natürlich sagt ist nicht das sondern er verbringt drei Vorlesungen damit mit... Da es nun schon viele unternommen haben Bericht zu geben von den Geschichten die sich unter uns erfüllt haben wie uns das überliefert ist habe ich auch Es für gut gehalten nachdem ich alles von Anfang an sorgfältig erkundet habe.
00:22:27: hochgeerter Theophilus.
00:22:31: Also sozusagen und da kriegen wir ein halbes Jahr lang eingetrichtert, ein gebildeter Arzt will der heidnischen Umwelt in der Form wie die heidnische Umwelt eben Dokumente abfasst.
00:22:43: jetzt zeigt das eben wie die Jugend heutzutage ist.
00:22:47: vollkommen legit is was dass mit Jesus eben auf sich hat.
00:22:52: Da geht natürlich
00:22:57: unter Stimmt natürlich, dass Lukas die historiografischen, also das littere Regionsröhr vollkommen beherrscht.
00:23:08: Das sieht man besonders in der Apostelgeschichte.
00:23:10: aber... Die Weise, da nimmt er uns sofort in den Tempel.
00:23:16: Da kommt der Erzengel Gabriel, das kennen wir aus dem Buch Daniel.
00:23:19: Es wird sofort klar, es ist hier hyperjüdisch.
00:23:21: und wenn das ein Heide lesen würde so wie unser einer heute... Wir verstehen ja gar nicht was die Priesterklasse von dem Abiya ist und warum der Tempel so wichtig ist und wer der Gabriel isst.
00:23:30: dann wird Maria beschrieben wie die neue Bundeslade.
00:23:36: Also die ganze Kindheitsgeschichte ist geschrieben bewusst!
00:23:40: Das ist faszinierend.
00:23:40: In
00:23:41: dem Kultort?
00:23:43: Ja, und Lukas die Weise wie er schreibt, er nimmt den Stil von der Septuaginta.
00:23:48: Was ein anderes Griechisch ist als Koinegriechische.
00:23:51: Er schreibt Septuarginta Griechi, die ersten zwei Kapitel um dem Leser zu zeigen was ich hier schreibe ist Heilsgeschichte und Erfüllung vom alten Testament und dann sind ständig Anspielungen an das Buch Der Richter.
00:24:05: also Ja, das kennt schon mal gar kein Heide.
00:24:09: Und dann eins, zwei Samuel... Also die ganzen ersten zwei Kapitel sind gewoben aus Richter und Samuel im Stil der Septuagintas.
00:24:16: Das checkt nur in Jude!
00:24:20: Ich bin total glücklich, dass ich nachgefragt habe.
00:24:24: Gefragter?
00:24:25: Es kam jetzt dreimal und vielleicht wäre das gut ... Vielleicht haben die Hörer an dem Moment jetzt schon Chatchivity gefragt aber trotzdem ... Ich glaube, das haben wir noch nicht geklärt.
00:24:33: in den letzten Jahren seitdem wir aufnehmen Die Septua Ginta Das ist ... Ich sag jetzt so viel wo ich mir sicher bin Dass ich wirklich nicht wie ein Schuljunge da stehe.
00:24:44: Also sozusagen es gibt in der Zeit von Jesus Hebräische Texte, die die Texte unseres alten Testamentes sind und es gibt seit geraumer Zeit in der Zeit Jesu eine griechische Übersetzung dieser Texte.
00:25:00: Genau.
00:25:01: Die ist zurzeit Jesu dreihundert Jahre alt?
00:25:05: Genau ungefähr.
00:25:07: Und die hat also einen... Das ist einfach ein dreihundert Jahre altes Griechisch und das Koiné-Kriechisch, sozusagen die Alltagssprache des Mittelmeerraums in der Zeit Jesu.
00:25:19: Und man erkennt im Prinzip an bestimmten Worten und Satzbildungen was Koinés-Krächisch ist, was Septuagintakrächich ist.
00:25:28: Lukas ist sehr abgut, dass er beides so beherrscht, dass erst miteinander zu einem literarischen Werk
00:25:34: verknüpft.".
00:25:35: Genau, und er macht das eben besonders in den Kindheitsgeschichten.
00:25:40: Hinterher so viel ich weiß geht da zu normalem Coignee... Also Coigneee muss man sich vorstellen ist wie das Englisch der heutigen Zeit.
00:25:48: Das ist ja auch nicht mehr das was Shakespeare-English mal war weil die ganze Welt spricht jetzt Englische und dementsprechend haben wir es vereinfacht Es mischen sich komische Worte rein.
00:25:58: Es ist ein Mischmarsch.
00:25:59: Das Englis, was wir im Internet miss die ganzen Welt spricht Wie ich schon sagte, nicht auf dem Niveau von einem Shakespeare-Englisch.
00:26:06: So ungefähr kann man das vergleichen.
00:26:07: Die Sceptor Ginter ist mehr auf dem Shakespeare-Niveau und Lukas beherrscht das Beides.
00:26:14: Um den Leser zu zeigen, guck mal hier die Fortsetzung von unseren heiligen Büchern, nimmt er diesen Sceptorginter Englisch Stihl und schreibt so seine ersten Kapitel.
00:26:24: Und dann später geht der meines Wissens – Ich bin kein Lukas Spezialist – auf das allgemeine griechische Über Aber es ist ja immer erstaunlich, wie genau er die ersten zwei Kapitel extra in diesem Akeisierenden – kann man das auf Deutsch sagen?
00:26:43: Akeising.
00:26:44: Also er spielt auf alt indem er diese alte Sprache verwendet.
00:26:50: Ich kann nur für den geschundenen Theologen reden dass es eben Teile des neuen Testamentes gibt über die man sich in der Prüfung freut zum Übersetzen und es gibt Teile des neuen Testaments, wo die freut man sich nicht.
00:27:06: Und das mag daran liegen?
00:27:07: Genau!
00:27:08: Das mag an solchen Sachen liegen... Ich glaube ich hatte tatsächlich in meiner Prüfungen im Examen dann Hebrea zu übersetzen was auch stellenweise hart ist weil wie der Name schon sagt dieser Brief auch sich unter anderem dadurch auszeichnet dass eben Es ist jetzt nicht sozusagen... Also der entfernt sich auch stilistisch und sprachlich von dem, was in dem Rest der griechischen Bibel zu finden ist.
00:27:47: Und da ist das Zittern immer groß wenn man dann das Blatt umfädt und da sieht irgendwie elfe hebrea oder sowas.
00:27:55: Ging dann noch gut!
00:27:58: Aber für die Leute, was Disaptor Ginta ist.
00:28:00: Ja genau!
00:28:01: Der Legende nach ... Warum
00:28:02: hat es die gegeben?
00:28:04: Die Legende ist noch wichtig aber warum gab es die Disaptore Ginta?
00:28:07: Also warum musste eine griechische Übersetzung her?
00:28:11: Vielleicht haben sie die Legende frischer auf dem Schirm als ich weil mir ist das auch so lange her dass sich darüber studiert habe.
00:28:17: Die Legenden ist ungefähr um Jahr dass zweihundertfünfe und siebzig vor Christus rum glaube ich der König in Alexandrien, dessen Namen ich vergessen habe.
00:28:27: Vielleicht sollte ich wissen, Pytholomäus oder so?
00:28:32: Auf jeden Fall der hat eine riesige Bibliothek... Also der Anspruch war es in Alexandrin die größte umfassende Bibliotek der Welt anzulegen, der damaligen Welt und dementsprechend brauchte es natürlich auch das heilige Buch oder die heiligen Bücher muss man sagen damals gab's ja noch kein Buch.
00:28:49: Der Juden.
00:28:50: und die Legende ist dann dass siebzig jüdische Gelehrte damit beauftragt wurden, bzw.
00:28:59: die Bücher des alten Testamentes auf griechisch zu übersetzen und dann haben sie sich alle in ihre Zimmerchen eingesperrt und haben übersetzt und am Ende hat man es verglichen.
00:29:12: Das Wunder war, sie haben alle genau das Gleiche übersetzt.
00:29:15: Und das ist natürlich der totale Legende!
00:29:19: Also diese Legende diente dazu zu sagen schaut die Septuaginta direkt vom Heiligen... also deswegen wurde sie dann Septuarginta genannt weil es heißt auf Griechisch für Siebzig Und die siebzig gelehrten haben alle identisch übersetzt und das ist der Beweis, dass es vom Heiligen Geist inspiriert war.
00:29:37: Das heißt wenn ich jetzt die Bibel auf Griechisch lese dann ist genau das Wort Gottes so wie auch das Hybräische.
00:29:43: Dass das eine Legende ist ganz eindeutig weil wenn man mit Forscher Augen sich die verschiedenen Bücher des alten Testamentes anschaut sieht man ganz eindeutig, dass das gleiche Wort nicht immer gleich übersetzt wird.
00:29:58: Dass es unterschiedliche Stile gibt und es gibt gar nicht sozusagen die Septuaginta sondern es gibt halt viele verschiedene Übersetzungen, die dann irgendwann ... also die überliefert wurden.
00:30:13: und irgendwann die Sammlung, die wir jetzt benutzen nennen wir die Septuarginta aber Das ist komplizierter, als dass es nur einfach ein Buch gewesen wäre.
00:30:24: Trotzdem der Punkt ist, weil ... Es muss man sich so vorstellen wie wenn wir sind noch nicht da aber es gibt oft
00:30:30: ...
00:30:33: Doch!
00:30:34: So kann man sich's vorstellen.
00:30:35: Zumindest diejenigen, die mit der Kirchengeschichte vertraut sind für die aller längste Zeit zumindest in der katholischen Kirche bei Lothar endet das dann für sie.
00:30:44: Aber war Latein die Sprache der Christen?
00:30:49: Die ist Christentum erobert rum, als man Lateinsprach.
00:30:55: Dann wird überall evangelisiert aber die Liturgiesprache und die Bibelsprache bleibt immer das Lateinische.
00:31:01: Und so ähnlich war es im Judentum der damaligen Zeit, dass das Griechisch einfach die Sprache war und dann diese sogenannte Septuaginta in der Diaspora war... ...war die Bibel, die man gelesen hat weil man das hebräisch in der diaspora zumindest gar nicht mehr verstanden hat.
00:31:21: Ah ja, also das diese ... Okay.
00:31:23: Also sozusagen und es diente tatsächlich auch dort wo man seine Heimatsprache vergessen hatte in der Heiligen im Wort Gottes zu bleiben?
00:31:32: Genau!
00:31:32: Und daher eben die Wichtigkeit dass die siebzig das Gleiche übersetzt haben, damit man weiß, die Siebtor geht das genauso heilig wie die ursprünglichen hebräischen Texte.
00:31:41: Also im Verständnis der damaligen Zeit
00:31:44: Und die Legende hat es gebraucht, damit's legitimiert ist auch an den anderen Ecken des Mittelmeerraums.
00:31:49: Ja vermute ich ja.
00:31:51: Ich will da überhaupt keinen Spezialist.
00:31:52: Vielleicht treibt uns jetzt ein Exeptor hinter Schwidsch verlisst und sagt korrigiere ich.
00:31:56: Und raffert sich
00:31:56: aus und sagt, das spinnen Sie!
00:31:58: Was sie da löschen Sie ihre Podcast-Folge?
00:32:01: Wir lesen alle, die mitlesen wollen.
00:32:06: Wundert euch nicht wenn ihr andere Übersetzungen habt.
00:32:09: Ich sage bei meinen Familienereszeiten und Bibelwochen immer, dass es fantastisch wenn es viele verschiedene Übersetzungen gibt.
00:32:18: Wer mitlesen will kann mitlesenn.
00:32:20: Lukas Evangelium Kapitel twenty-two.
00:32:22: Wir lesen ab dem Vers eins Und wir überspringen die verse drei bis sechs.
00:32:27: da kommen wir später mal dazu.
00:32:29: jetzt lesen wir tatsächlich einfach die Die Einsetzung oder sozusagen den Beginn und die Einsetzung.
00:32:38: Und dann werden alle merken, warum wir in der kommenden Folge ganz schön weit nach vorne blättern und dort dann anfangen damit wir alle tief an dieses Geheimnis des Althasakraments hineintauchen können.
00:32:55: Ich fange mal an und sie übernehmen dann am Pferd Sieben.
00:33:01: Es war aber nahe das Fest der, also ich Luther-Übersetzung aus dem Reformationsbibliom im Jahr zwei Tausend Siebzehnen.
00:33:07: Es war Aber Nahe Das Fest Der Ungeseuerten Brote, dass Passe heißt und die Hohen Priester und Schriftgelehrten trachteten danach wie sie ihn töten könnten denn sie fürchteten sich vor dem Volk.
00:33:19: Dann kam der Tag der ungeseuerten Brute an dem das Passialamm geschlachtet werden musste.
00:33:28: Jesus, Sante Petrus und Johannes unsagte geht und bereitet das Paschermal für uns vor damit wir es essen können.
00:33:36: Sie fragten ihn, wo sollen wir es vorbereiten?
00:33:38: Und er antwortete ihnen, siehe wenn ihr in die Stadt kommt wird euch ein Mann begegnen der einen Wasser guckt trägt.
00:33:43: Folgt ihm das Haus, in das er hineingeht und sagt zu dem Herrn des Hauses Der meiste lässt sich fragen Wo ist der Raum, indem ich mit meinen Jungen das Passiallam essen kann?
00:33:52: Und der Hausherr wird euch einen großen Raum im Obergeschoss zeigen, der mit Polstern ausgestattet ist.
00:33:57: Dort bereitet es vor!
00:33:59: Sie gingen und fanden alles so wie er es ihnen gesagt hatte und bereiteten das Passiamal vor.
00:34:05: Und als die Stunde kam, setzte er sich nieder und die Apostel mit ihm.
00:34:21: Und er nahm Gott,
00:34:35: sprach das Dankebet, brach es und reichte es ihnen mit den Worten.
00:34:40: Das ist mein Leib der für euch hingegeben wird.
00:34:44: Tut dies zu meinem
00:34:45: Gedächtnis.".
00:34:46: Ebenso nahm er nach dem Mal den Kälch und sagte, dieser Kälsch is der neue Bund in meinem Blut des für Euch vergossen wird.
00:34:57: Die eine aus den verschiedenen synoptischen Evangelien Erzählungen des Lukas von dem Abendmahl.
00:35:07: Gibt es etwas an der Abendmeiserzählung, wenn wir jetzt die Synoptiker betrachten?
00:35:15: Falls man das kann, wenn man einmal wissenschaftlich damit umgegangen ist.
00:35:18: Was Ihnen an der Abendmeisterzählung besonders etwas bedeutet oder was Sie da besonders bewegt?
00:35:23: Oder immer wieder fasziniert an diesem Erzählen dieses Abends in Jerusalem?
00:35:31: Im Generellen jetzt nicht speziell an Lukas.
00:35:34: Ja
00:35:34: als Gläubige!
00:35:35: Als Leserinnen.
00:35:37: Also gibt es da etwas ... Wenn sie sich das vorstellen... Viel
00:35:40: zu viel!
00:35:44: Viel zu viel, weil er so viele Elemente hineinspielen.
00:35:50: Also was mich heute besonders berührt hat war der Satz... bei Ihnen ist es anders.
00:35:58: Mit großer Sehnsucht habe ich danach verlangt vor meinem Leiden dieses Mal mit euch, dieses Passjahr mal mit euch zu essen.
00:36:07: Das ist ja eine Sehensucht die die immer im Heute bleibt, gell?
00:36:11: Also jedes Mal wenn wir abends mal feiern ... ist es diese Sehnsucht, die Jesus dazu getrieben hat das Abendmal, die Eucharistie überhaupt einzusetzen damit da mit uns allen dieses Mal halten kann.
00:36:28: Ja
00:36:28: Und dann eben wie immer der Satz Das is mein Leib Der für euch hingegeben wird Darin finde ich kommt so wunderschön zum Ausdruck seine Sehnsucht sich uns hin zu schenken, wie ein Bräutigam sich seiner Braut schenkt.
00:36:46: Ja... Mir geht eigentlich.
00:36:54: jedes Mal wenn ich den gesamten Text lese merke ich jedes mal dass ich für eine Sekunde, für einen Moment bei dieser Verkündigung, bei der Verheißung die ja auch eigentlich eine Not zumindest des Menschen Jesus darstellt, wenn er sagt sozusagen das ist das letzte mal bis ich es im Reich sozusagen also bis wir am Ende es alles tun können.
00:37:27: Es alle tun können wieder mit euch tun werde.
00:37:30: Also dieser unendlich große Bogen den ihr in dem Moment dann spannend von diesem Abend in Jerusalem zum Himmelreich oder zum großen esiatologischen Festmal, in dem alle dann zutisch sitzen werden.
00:37:50: Aber man könnte ja – also eine andere Auslegungsweise ist zu erkennen dass genau dieser Abgrund den sie da gerade schildern der besteht tatsächlich weil er den Abgrund des Weil das, was dazwischen geschehen muss, das Kreuz ist und wie.
00:38:10: Was für ein Abstieg in was für eine Hölle?
00:38:13: Das können wir uns gar nicht vorstellen!
00:38:15: Insofern war es eben... Für Jesus in dem Augenblick tatsächlich wahrscheinlich einen längeren Abstand als zwischen uns jetzt und so gefühlt und der Widerkunft Christi.
00:38:26: Trotzdem glaube ich dass... Also wie gesagt, ich bin kein Lukas-Experte aber ich glaub' das ist die traditionelle Auslegung dass die Erfüllung findet im Reich Gottes nicht erst beginnt, wenn wir alle im Himmel sind und alle am himmeltischen Hochzeits mal teilnehmen.
00:38:43: Sondern letztlich ab dem Moment wo dann der Kirche euch Ristie feiert hat seine Erfüllungen gefunden weil dieses Mal nimmt vorweg das was er am nächsten Tag leiden wird.
00:38:56: also es nimmt das ganze Geheimnis der drei Tage vor weg sein Leiden, sein Sterben, seiner Auferstehung Himmelfahrt und die Sendung des Geistes.
00:39:05: Und in dem Moment, wo die Kirche gegründet ist, ist ja das Reich Gottes schon anfangshaft da.
00:39:12: Immer wenn wir euch Ihres Tief feiern, partizipieren wie am Hochzeitsmal des Lammes, dass im Himmel schon gefeiert
00:39:19: wird.".
00:39:20: Ja... Aber ist das Lamm mit?
00:39:23: Er spricht ja in der ersten Person Singular.
00:39:28: Also
00:39:30: ... Also, keine ... Das klang jetzt so ironisch.
00:39:33: Sondern zwar ganz ehrlich gemeint also zu sagen ist Jesus in der Eucharistie auch Gast und nicht nur Gastgeber?
00:39:45: Ich werde von nun an nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis das Reich Gottes kommt.
00:39:49: Also ...
00:39:52: Also ich würde ihn wirklich zu ... Zu achtundneunzig Prozent sofort zustimmen.
00:39:59: Ich hab es aber trotzdem.
00:40:02: Oder sozusagen, ich denke dass es auch diesen Essier also den den Ewigkeitsaspekt hat wenn er das sagt.
00:40:12: Ja nur das Geheimnis ist natürlich dass in dem Moment wo er gestorben auferstanden in den Himmel eintritt Ewigkeit.
00:40:22: und jetzt Die Ewigkeit ist ja schon in die Zeit eingetreten.
00:40:26: Ja, haben wir lange darüber geredet in den letzten Jahren?
00:40:29: Genau!
00:40:29: Das genau durch das Triduum passiert.
00:40:33: Fraglos also da waren ... Genau.
00:40:35: Also dann sind sie auf dem Samen-Page, d'accord.
00:40:37: Mir ist total bewusst... Ich hab zum Beispiel mal einen russischen Theologen gelesen ich glaub es war Bulgakov der die These hatte und ich glaube sogar Baldasar dass Jesus Genau, also bald das habe ich gerade gelesen.
00:40:53: Sagt alle Kirchenväter sind einverstanden?
00:40:58: Dass Jesus an diesem Abend selbst kommuniziert hat in Anführungsstrichen.
00:41:02: Also dass er selber den Leib und das Blut gegessen und getrunken hat von dem er sagt, das ist mein Leib mit meinem Blut.
00:41:08: Und Balderser sagt dann Weil das er behauptet, er glaubt die Kirchenfeder.
00:41:13: Er täuscht sich hier und kommt mit einer Auslegung von Jörg Jeremias, der auch behaupten hat Jesus hätte es nicht gegessen.
00:41:20: Ich hab die Exigeesin nicht nachvollzogen, die da Jeremia macht aber wenn man nennt das in der Tradition eine Unanimitas also wie sagt man das auf deutscher Ende?
00:41:29: Wenn die Kirchentweter sich in einer Sache einig sind dann muss man eigentlich... Dann ist es eigentlich gehört zur Logik der Theologie dass man davon ausgeht, dass der Heilige Geist denen einen Sinn erschlossen hat.
00:41:43: Der für uns alle gültig ist.
00:41:44: Aber nicht so.
00:41:45: Hans-Urs von Walter sah?
00:41:47: Ja genau!
00:41:49: Das ist nicht die einzige Sache, wo er von der Tradition abgeglichen ist.
00:41:52: Eben aber warum ist das jetzt wichtig?
00:41:54: wie kommt er da drauf?
00:41:58: oder was ist an dem Gedanken?
00:42:01: also warum ist ihm wichtig, dass Jesus nur gibt und nicht Teil Gemeinschaftspostel?
00:42:10: Ich müsste der Artikel jetzt noch mal lesen, weil in dem Artikel ging's im Groben nochmal um was anderes.
00:42:14: Aber ich glaube es war.
00:42:16: ist der gleiche Grund von dem Sie gerade gesagt haben ja aber wie kann das sein.
00:42:19: dass Jesus selbst jetzt seinen Leib empfängt macht irgendwie keinen Sinn und ich habe dann aber also beim Lesen mir gedacht lieber Walter sah aber Im alten Testament ist es so Dass Der Familienvater?
00:42:34: ich glaube da haben wir schon Mal drüber gesprochen.
00:42:36: während des pass Ja Während der Passierfeier muss der Vater der Familie als Erster in Anführungsstrichen kommunizieren.
00:42:45: Also er muss der erste sein, der einen Kekch trinkt und der von dem Lamm ist weil interessanterweise in dem Trinken- und im Essen symbolisch vorweggenommen wird was am nächsten Tag passiert nämlich der Auszug durch das Rote Meer in die Freiheit.
00:43:01: also Dadurch, dass der Vater ist, antizipiert er sozusagen Israels Sterben und Auferstehen in dem Exodus-Symbolik.
00:43:11: Und deswegen war meine innere Reaktion gegen Walter sei, wenn Jesus selber nicht jetzt von dem Leib und dem Blut essen und trinken würde, partizipieren an dem, was es gegenwärtig setzt.
00:43:24: Nämlich seinen Tod und seine
00:43:25: Auferstehung.".
00:43:26: Und da ist ja Paulus sehr deutlich – das habe ich jetzt wiederum von einem evangelischen Theologen – dass Essen vom Brot- und Trinkend des Weines Koinonia mit Sterben und Auferstein Christi ist.
00:43:40: Daher meine Vorsicht im Waltersaal gegenüber.
00:43:43: Es macht keinen Sinn, wenn Jesus es nicht selber gegessen hätte, weil Essen an sich ist die Koinonia mit seinem Sterben Und deswegen muss er der Erste sein, der ist und trinkt.
00:43:52: Und es dann den Jungen gibt!
00:43:55: Das heißt wenn wir über die Kirche reden, die nach Totenauverstehung Jesu Christi entstanden ist, dann reden wir über das Gleiche was am Gründonnerstag passiert ist und dementsprechend auch Jesus in jeder Eucharistie feiert – der Kirche mit Gast!
00:44:13: Also... Es ist nicht genau das ... Auf jeden Fall schon mal nicht dasselbe, wie wenn es das Gleiche ist.
00:44:20: Aber da muss man immer aufpassen.
00:44:22: bei Leute denken ja an die Messe oder der Abendmahl ist einfach genau das gleiche als das Abendmall und das Abendmal ist ... Beim Abendmals setzt Jesus die Eucharistie ein aber er selber ist noch der Einsetzende.
00:44:39: Er antizipiert was in den nächsten drei Tagen geschieht.
00:44:41: Währendden der Eucharistei ist Jesus Im Sacrament des Priests, das Gegenwärtig.
00:44:47: Und die Kirche... Was die Kirchen dann tut ist noch mal ein bisschen was anderes von Jesus eingesetzt aber es nicht hundert Prozent
00:44:56: das
00:44:56: gleiche wie im Abendmahl.
00:45:00: Es war so von mir gemeint dass wir Mit was kann ich es jetzt vergleichen, dass die Hörer das Argument verstehen?
00:45:10: Ich wollte jetzt sagen ... um ihr Argument zu unterstreichen.
00:45:15: Also für uns alle nachzuvollziehen, dass eben wir in der Messe, wenn die Eucharistie gefeiert wird... Wie sage ich's jetzt wirklich genau richtig erleben.
00:45:35: Mhm.
00:45:38: Erleben was?
00:45:40: Nein, kann man das so sagen erleben.
00:45:43: also ich wollte nur eben jetzt ihr Argument noch mal nachvollziehen dass eben dadurch was wir eben am eigentlichen Gründonnerstag eben sehen einen vor.
00:46:01: Jetzt haben sie mich so unsicher gemacht.
00:46:03: Nein aber ich weiß vorher ist doch richtig also Anticipation nicht ja
00:46:09: Von jeder einzelne Eucharistie-Feier ist.
00:46:12: Ach so!
00:46:14: Ja, da würde ich nicht mehr ... Genau, der sagt es nicht richtig.
00:46:19: Ich bin schon gar kein Liturgiker deswegen weiß ich nicht wie man das wirklich korrekt ausformuliert
00:46:26: Nur ... Also, wir drehen jetzt nur mal ganz kurz zurück.
00:46:30: Warum wir diesen Sprich gerade führen?
00:46:31: Ich hatte gesagt, mich fasziniert immer wieder wenn ich den gesamten Text lese dieser Satz das Jesus mit seinem Foltern, mit seinem Verurteiltwert und seinem Sterben leiden, tot sein, auferstehen vor Augen sagt.
00:46:48: das was wir jetzt tun werden werde ich so lange nicht schmecken und erleben bis...
00:46:57: Und dann hatte ich gesagt
00:46:59: ... Ja, genau.
00:47:01: Ich hatte ihm gesagt bis das ewige Abend mal die ewige Gemeinschaft, die ewigere Communion, die tatsächlich nicht mehr unterbrochen wird von Sünde tot und was auch immer einmal sein wird.
00:47:16: Genau.
00:47:16: Da hat ich nur ... Da begann kein Descent, sondern sozusagen die Verfeinerung unserer Standpunkte.
00:47:23: Genau!
00:47:24: Dass ich diesen ganz weiten Bogen bis in die Ewigkeit an diesem Tisch mit den Aposteln so berührend fand und sie sofort natürlich als fantastische Katholikin sagen, na ja Moment!
00:47:37: In der Wirklichkeit der Kirche ist auch Wirklichheit von Reich Gottes.
00:47:40: Das heißt die Eucharistie-Feier ist schon ein.
00:47:45: Ich werde mit euch gemeinsam das haben.
00:47:49: Genau, jeder Euchariste partizipieren wir am himmlischen Hochzeitsmal
00:47:55: Genau, und darüber haben wir jetzt sieben Minuten uns ausgetauscht.
00:48:00: Naja aber mit der spannenden Frage... Das ist ja wirklich das Wesentliche hier!
00:48:07: Ob eben Jesus wenn wir euch restlich feiern, das war ja Ihre Frage?
00:48:11: Ist er nur Gastgeber oder...?
00:48:14: Oder ist er selber sein Leib?
00:48:16: Was ist das Geheimnisvolles?
00:48:18: Das interessiert mich wirklich so sehr, dass ich versuche, das nachzulesen.
00:48:22: Hab ich natürlich auch eine Hausaufgabe!
00:48:24: Bei Ebeling oder so... Übrigens eine große Empfehlung.
00:48:29: Ich habe im Urlaub das kleine... Also ich hatte das im Studium schon einmal gelesen und ich glaube während der Promotion noch mal Und ich hatte es mir jetzt noch mal mitgenommen, weil ich irgendwie merkte.
00:48:40: Ich will irgendwie nochmal bewusster auch in meiner lutterischen Prägung wieder predigen und nicht so wie sehe ich das sondern einfach so in meiner Tradition und da hat er mir das wieder mitgenommen von Gerhard Ebeling dieser kleine Lutherband.
00:48:55: Es ist eine ganz große Empfehlung vielleicht auch gerade für die katholischen Hörer Weil er nichts von...es gibt manchmal so Luther Maniacs, die ihre gesamte Lebenswerke darauf verwenden einfach zu sagen.
00:49:14: Also so wie es so Bart-Maniacs gibt, die einfach die ganze Zeit sagen da steht alles drin, das ist alles richtig und ich zeige euch das jetzt sondern ein ganz feines und hochintellektuelles Begegnendemdenker und dem Christen Martin Luther und eben sozusagen dem Theologen Martin Lutter Gibt es bei Moa Siebeck neu?
00:49:38: Also
00:49:38: nochmal den Titel bitte.
00:49:40: Gerhard Ebeling?
00:49:40: Gerhard Ebeling Lutter, ich glaube
00:49:43: so einfach...Guck
00:49:44: mal.
00:49:46: Gerard Ebeling Luther eine Anführung in seinen Denken.
00:49:49: Moa siebek ist glaube ich jetzt wirklich in einer irren Auflage.
00:49:53: Ach nee!
00:49:54: Ich habe's in der fünften Auflage aber das war aus dem Jahr zwei Tausend Sechs.
00:49:57: Das wird jetzt in der siebten achten Auflage sein.
00:49:59: Es wirkt und sind wirklich so dreihundert Seiten, die sind ganz schnell gelesen... sind wirklich schnell geliesen!
00:50:07: Also wenn jemand theologisch interessiert ist, sind die wirklich ganz schnell gelesen?
00:50:11: Gardermar hatte das ganz früh in der philosophischen Rundschau mal rezensiert.
00:50:17: Kann ich wirklich jedem ans Herz legen wer irgendwie Lust hat diesen Reformator, Luther sozusagen einmal grundlegend zu verstehen.
00:50:31: Das ist so schön dass es solche Bücher gibt sowie Ratzingers Einführung ins Christentum also wo man als Alltagsmensch wenn man sich Mühe gibt etwas mitnehmen kann von der großen Tiefe von Theologie.
00:50:44: das sind so solche Büchern.
00:50:46: deswegen eine große Empfehlung von mir.
00:50:51: Also Walter saß Artikel über die Messe und ob Jesus selber kommuniziert, war in Kreator Spiritus sein Buch über den Heiligen Geist.
00:51:02: Und der Titel ist Die Messe ein Opfer-der-Kirche Fragezeichen.
00:51:07: In diesem Kontext denkt er darüber nach...
00:51:14: Ich habe gerade auf meinen Regal geguckt, ob ich es dastehen habe.
00:51:20: Frau Herrermann, wir sind jetzt bei einundfünfzig Minuten anbelangt und bei Ihnen im Hintergrund gibt es sowohl wenn ich das richtig gehört habe singende Priesteramtskandidaten als auch Laubbläser.
00:51:32: Wie lustig.
00:51:32: Sie hören sogar besser als ich, weil ich die Kopfhörer drin hab.
00:51:36: Also es sind mehrere Male ganz tolle singende Stimmen vorbeigelaufen... Wie lustige!
00:51:42: Das Büro hinter dieser Bücherwand.
00:51:45: da ist unsere Kirchenmusikerin und die Jungs kommen in ihr Büro und singen mit ihr und draußen wird tatsächlich laufeblasen.
00:51:54: Ist das toll?
00:51:56: Ich muss das irgendwann mal alles sehen.
00:51:59: Wir beenden unseren ersten Einstieg in das Abendmahl.
00:52:04: Das hat mir jetzt eine riesengroße Lust gemacht auf dieses Thema, ich hoffe allen die zuhören auch.
00:52:11: Danke für die Geduld und noch mal für die ganzen tollen Rückmeldungen, die immer kommen!
00:52:18: Ich sage es jetzt nochmal weil das wirklich einen Unterschied macht und es immer wieder neue gibt, die dazukommen.
00:52:25: Ihnen und euch das Mögliche ist irgendwo auf den Plattformen, auf denen ihr das hört eine Rezension zu schreiben.
00:52:31: Eine Bewertung da zu lassen oder einfach den Podcast mal zuteilen dort wo ihr das teilen könnt.
00:52:37: dann hilft es einfach sehr nicht weil wir berühmt werden wollen sondern weil wir wirklich merken Es gibt Christen of dieser Welt die haben eine Sehnsucht danach einfach zu verstehen Und wirklich so selbst in einer größeren Selbstverständlichkeit leben zu können woran sie glauben.
00:52:55: Und manchmal scheinen wir da einen Beitrag leisten zu können.
00:52:58: und wenn Ihr Antrag dazu einladen wollt, freut uns das natürlich sehr.
00:53:02: Ich kann nur jetzt sagen... Wir bleiben wie immer miteinander verbunden im Gespräch und Frau Herrermann hat die Schlussworte!
00:53:14: Oh, ich kann nur sagen Amen zu allem was Sie gesagt haben.
00:53:18: Ich freue mich auch sehr auf diese Folgen weil ich gestehen muss Seit siebenundzwanzig Jahren ungefähr aktiv in meinem Glauben.
00:53:31: Also seit sieben und zwanzig ist die heilige Messe des Zentrum meines Lebens, und trotzdem merke ich bin so unendlich weit davon entfernt zu verstehen was da passiert und ich freue mich auf diese Gelegenheit das tiefer wahrscheinlich nicht zu verstehen aber zu betrachten ja und natürlich auch mit dem Verstanden nachzuvollziehen.
00:53:51: Vielen herzlichen Dank an alle und bleibt behütet, bleibt im Gespräch und bis bald.
00:53:58: Adé!
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